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1. FC Saarbrücken: Profis absolvieren Reanimationstraining

In Zusammenarbeit mit Klinikum Saarbrücken am Dienstag, 5. Oktober.


Drittligist 1. FC Saarbrücken und das Klinikum Saarbrücken haben sich eine besondere Aktion einfallen lassen. Auf Initiative von Mannschaftsarzt Dr. Roland Kuppig wird ein Team des Klinikums Saarbrücken mit den FCS-Profis um Cheftrainer Uwe Koschinat am kommenden Dienstag, 5. Oktober, ab 12 Uhr ein Notfall- bzw. Reanimationstraining durchführen. Anlass sind die sich international häufenden Fälle von lebensbedrohlichen Situationen während des Trainings oder des Spielbetriebs – wie zuletzt im Fall des dänischen Nationalspielers Christian Eriksen bei der Europameisterschaft.

FCS-Sportdirektor Jürgen Luginger (Foto) begrüßt die Initiative ausdrücklich: „Wir wollen unsere Spieler für diese Thematik weiter sensibilisieren und auf solche Ereignisse so gut wie möglich vorbereiten. Im Falle einer lebensbedrohlichen Situation kommt es auf jede Sekunde an. Wir wollen unseren Spielern daher theoretisches Grundwissen und praktische Handlungsmöglichkeiten vermitteln. Wir sind sehr dankbar, dass das Klinikum in Saarbrücken diese Schulung durchführt.“

Die Reanimationsschulung bieten die beiden Chefärzte Dr. Florian Custodis (Klinik für Herz-, Lungen- und Gefäßkrankheiten) und Dr. Konrad Schwarzkopf (Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin) mit einem Team des Cardiac Arrest Centers, bestehend aus Notfallsanitätern und Gesundheits- und Krankenpflegern gemeinsam mit Mannschaftsarzt Dr. Roland Kuppig an.

„Notfälle wie ein Herzkreislaufstillstand im Sport und insbesondere im Profisport sind glücklicherweise seltene Ereignisse“, sagt Dr. Florian Custodis. „Dennoch – und das zeigt uns der Fall des dänischen Fußballers Eriksen – können sie auftreten. Die einzige Chance für den Betroffenen, diese Situation zu überstehen und ohne Folgeschäden zu überleben, ist sofortiges und beherztes Eingreifen der Teamkollegen. Deshalb ist es uns ein Anliegen, die Mannschaft des FCS in die Lage zu versetzen, schnell reagieren zu können.“

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