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Traben Gelsenkirchen: Saltimore zurück auf der Heimatbahn

Vergos-Hengst nimmt nach Berliner Entäuschung im „Alltag“ neuen Anlauf.
Die Verlängerung der Starterangabe hat den gewünschten Erfolg gebracht. Bis Dienstag waren beim Rennveranstalter auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen letztlich 99 Teilnehmer gemeldet worden, die am Donnerstag in insgesamt elf Prüfungen (erster Start um 16.30 Uhr) um Sieg und Plätze streiten werden.

Mit von der Partie ist auch ein laufgewaltiger Vierjähriger, der am Nienhausen Busch bereits einige spektakuläre Auftritte hingelegt hatte und sich nach einem gescheiterten Versuch auf Jahrgangsebene aus einer zweimonatigen Pause zurückmeldet. Andreas Vergos‘ Saltimore (Foto), der von Constantin Vergos gesteuert wird, hatte sich im Berlin-Mariendorfer „Auktionsrennen“ Ende August mit einer ausgiebigen Galoppade am Start um alle Chancen gebracht und nimmt jetzt auf der Gelsenkirchener Heimatbahn in einem „Alltagsrennen“ einen neuen Anlauf.

Auf Herz und Nieren geprüft wird der Hengst dabei unter anderem von Di Ospeo (Jochen Holzschuh/Dülmen), der – wie er selbst – schon fünf Saisonsiege auf der Habenseite vorweisen kann und zuletzt noch vor zehn Tagen mit einem Volltreffer im Rahmen des „Grand Prix de Gelsenkirchen“ glänzen konnte.

Der Wishing Stone-Sohn aus dem Besitz von Hugo Böker muss allerdings das Handicap der zweiten Startreihe ausgleichen ebenso wie Nyx Hillperon (Reinier Feelders), die sich an einem guten Tag als zweite große Herausforderin hervortun könnte. Iamtheonewhoknocks (Caroline Aalbers) hingegen kommt in erster Linie für einen Platz in der Dreier- oder Viererwette in Betracht und wird wohl in der Siegwette ebenso selten auftauchen wie etwa der Doppelsieger Adrian Scott (Daniel Kloß), die jüngst gegen diesen unterlegene Mass Finest (Jan Thijs de Jong) oder der Gerrits-Traber The Natural (Massimo Arikxs).

Halbmillionär Beau de Grimoult greift erstmals mit Nimczyk an

Die höchsten Prämien gibt es am Donnerstag im „Herbst-Preis“ zu gewinnen. Nur sieben Starter gehen in der 2.500 Euro-Partie aus zwei Bändern an den Ablauf, darunter mit dem zehnjährigen Franzosen Beau de Grimoult ein Halbmillionär, also ein Gewinner von mehr als 500.000 Euro. Der Wallach aus dem Besitz des niederländischen Trainers Henk Grift wird nach dem fehlerhaften Engagement zuletzt mit Nicolas Bazire im Sulka jetzt erstmals von Deutschlands Nummer eins, Michael Nimczyk (Willich), gesteuert und findet eine Aufgabe vor, die er glatt gehend eigentlich lösen sollte.

Die Hauptrivalen haben schließlich zusammen nicht einmal ein Fünftel seiner Gewinnsumme auf dem Konto und können sich auch nicht auf starke Formen berufen. Mr Bathuan Byd zum Beispiel kam bei seinem ersten gemeinsamen Auftritt mit Massimo Arikxs, der auch diesmal im Sulky sitzt, nicht glatt um den Kurs und Casanova d’Amour (Jochen Holzschuh) kann an seine besten Leistungen nach überlanger Pause nur noch selten anknüpfen. Der Neunjährige aus dem Stall Drensteinfurt ist in diesem Jahr auf dem Gelsenkirchener Rechtskurs allerdings zweimal stark gelaufen und darf wieder aus dem ersten Band starten.

Foto-Quelle: Jan Melichar/GelsenTrabPark

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