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Polizei meldet: S04 gegen Dresden „weitestgehend friedlich“

Unter anderem fünf verletzte Ordner und neun Strafanzeigen.
Die als „Hochrisikospiel“ eingestufte Partie der 2. Fußball-Bundesliga zwischen dem FC Schalke 04 und Aufsteiger Dynamo Dresden (3:0) verlief aus Sicht von Polizei und Bundespolizei „weitestgehend friedlich“. Laut der offiziellen Stellungnahmen wurden unter anderem fünf Ordner im Gästebereich verletzt, neun Strafanzeigen angefertigt und während der Abreise „vereinzelte Auseinandersetzungen“ festgestellt, unter anderem zwischen S04-Anhängern.

Die Pressemitteilung der Polizei Gelsenkirchen:

Nach der Begegnung in der 2. Fußball-Bundesliga zwischen dem FC Schalke 04 und Dynamo Dresden (3:0) am Samstagabend zieht die Polizei Gelsenkirchen nach Spielende eine weitgehend positive Bilanz. In einem weitgehend störungsfreien Einsatzverlauf kam es während der Anreise- und Vorspielphase zu einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr bei der eine 28-jährige Beamtin leicht verletzt wurde. Außerdem wurden vier Reisebusse an einer Raststätte der BAB 2 kontrolliert.

Zu Beginn des Spiels wurden fünf Ordner im Bereich des Gästeblocks verletzt, einer von ihnen kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Zwei Tatverdächtige wurden in diesem Zusammenhang nach Spielende vorläufig festgenommen. Insgesamt fertigten Einsatzkräfte fünf Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und neun Strafanzeigen, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch. Außerdem wurde eine PTB-Waffe inklusive Signalmunition sichergestellt. Eine Person konnte im Zusammenhang mit den Ausschreitungen vom 16. Mai beim Dresdner Aufstieg in die 2. Bundesliga identifiziert werden. In diesem Fall wurden die Personalien festgestellt. Die Polizei Gelsenkirchen ist von Einsatzbeginn an konsequent eingeschritten und zieht insgesamt ein zufriedenes Fazit zu einem weitestgehend friedlichen Fußballabend.

Die Bundespolizei (zusändig für An- und Abreise der Fans) schreibt:

„Im Rahmen der Abreise anlässlich des Fußballspiels trugen sich im gesamten Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei vereinzelte Auseinandersetzungen zu.

Während der Anreise stellte die Bundespolizei einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgese und einen Verstoß wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen fest. Außerdem händigte eine 14-Jährige Bundespolizisten im Gelsenkirchener Hauptbahnhof freiwillig einen pyrotechnischen Gegenstand aus.

Währen der Abreise in Richtung Duisburg und Düsseldorf kam es zu einem Zugausfall der Linie RE 3, welcher zu Verzögerungen führte. In den frühen Morgenstunden des 24. Oktober kam es aufgrund von Meinungsverschiedenheiten unter Anhängern des FC Schalke 04 zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Vorangegangen waren wechselseitige Beleidigungen. Die Tatverdächtigen konnten durch die Beamten vor Ort nicht angetroffen werden. Eine medizinische Versorgung der Geschädigten war nicht notwendig.

Zeitgleich schlug ein Mann einem anderen „Schalker“ mit einer Glasflasche auf den Kopf. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und der Geschädigte aufgrund der schweren Verletzungen per Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht.

Weitere Vorkommnisse stellte die Bundespolizei, rund um das Fußballspiel in ihrem Zuständigkeitsbereich, bislang nicht fest.“

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