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Galopp Dortmund: Nachwuchsreiterin Amina Mathony in Form

Zwei Siege zum Auftakt der Sandbahn-Saison auf der Rennbahn in Wambel.
Die vierjährige Galopper-Stute Suave Mali ist die erste Siegerin der neuen Wintersaison 2021/2022, die am Sonntagabend unter Flutlicht auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel eröffnet wurde. Sie gewann eine Prüfung über 1.950 Meter mit einem eindrucksvollen Endspurt vor Irukandji, der ebenfalls aus dem badischen Iffezheim bei Baden-Baden angereist war. Trainer der Siegerin ist Hans-Georg Rotering, im Sattel saß Nachwuchsreiterin Amina Mathony. „Anfangs kamen wir nicht durch, aber dann hat sie immer weiter durchgezogen“, freute sich Mathony, die vom Erfolg ähnlich überrascht wie die Wetter waren: 122 Euro für zehn Euro Einsatz gab es für Suave Mali.

Insgesamt sieben Rennen führte der Dortmunder Rennverein zum Auftakt auf der Sandbahn durch. „Wir hatten einen erstaunlich guten Besuch“, sagte Rennvereinspräsident Andreas Tiedtke. „Leider war der Umsatz nicht entsprechend, was nach dem starken Münchner Ergebnis am Nachmittag auch nicht verwundert. Zwei Veranstaltungen am Tag relativ weit auseinander gezogen, sind offenbar zu viel.“

Amina Mathony hatte nach dem Auftaktsieg schnell noch einmal Grund zum Jubeln: Auf dem achtjährigen Dyllan holte sie sich auch den Sieg in einem Rennen über 1.700 Meter. Es war der erwartete Favoritenerfolg (Siegquote 35:10), der deutlich ausfiel. Der Wallach von Besitzertrainer Christoph Schwab (Herschberg) gewann hoch überlegen mit 19 Längen Vorsprung vor Outfit.

Dortmunder Boxsportverein 20/50 zum 39. Mal zu Gast

Einer der treuesten Partner des Rennvereins ist der Dortmunder Boxsportverein 20/50. Bereits zum 39. Mal wurde ein Rennen unter dem Patronat der Kampfsportler ausgetragen – am Sonntag als Sprinterprüfung über 1.200 Meter. Es siegte die von Scarlet Möller (Saarbrücken) vorbereitete fünfjährige Stute Raquelle, geritten von Robin Haedens, vor Night Rider, Mark of Excellence und Sport Lite. Die Quote der Viererwette in dieser Reihenfolge betrug 66.673:10.

Zum Abschluss gab es noch einmal Frauenpower im Sattel: Anna van den Troost siegte über 1.950 Meter auf Smudo, den Christian von der Recke in Weilerswist trainiert. Zuvor hatte schon Cecilia Müller mit Feuerspiel (Michael Figge/München) über 2.500 Meter gepunktet. Jozef Bojko auf Verlan (Axel Kleinkorres/Mülheim) und Leon Wolff mit Lex Luthor (Hans Blume/Krefeld) punkteten für die Männerwelt.

Foto-Quelle: Marc Rühl/Dortmunder Rennverein

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