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Ex-Profi Alexander Voigt neuer Trainer beim KFC Uerdingen 05

43-Jähriger ab sofort Nachfolger des beurlaubten Dmitry Voronov.
Der Traditionsverein KFC Uerdingen 05, Tabellenletzter in der Regionalliga West, hat die Suche nach einem neuen Cheftrainer für die erste Mannschaft erfolgreich abgeschlossen. Ex-Profi Alexander Voigt (Foto) wurde am Montag in einem Krefelder Hotel als Nachfolger des beurlaubten Dmitry Voronov vorgestellt und wird am kommenden Samstag ab 14 Uhr in der Partie beim direkten Konkurrenten VfB Homberg seinen Einstand geben. Der 43-Jährige war zuletzt bis Dezember 2020 für den Ligakonkurrenten Wuppertaler SV tätig.

„Bereits in den ersten Gesprächen hatte Alexander Voigt ganz klare Ideen und Ansätze für die Mannschaft und jeden einzelnen Spieler. Das hat uns sehr beeindruckt“, sagt Damien Raths, der erste Vorsitzende des KFC. „Mit seiner Erfahrung als Spieler und Trainer sowie seiner Mentalität passt er hervorragend in unser Anforderungskonzept. Er ist ein Trainer, der unserer jungen Mannschaft Struktur verleihen und einen Schub geben kann. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und glauben fest daran, dass wir mit ihm im Abstiegskampf angreifen werden.“

Während seiner aktiven Laufbahn bestritt der gebürtige Kölner Voigt unter anderem 79 Erst- und 209 Zweitligaspiele für den 1. FC Köln, den FC Carl Zeiss Jena, Borussia Mönchengladbach, die SpVgg Greuther Fürth und den FSV Frankfurt. Seine bisherigen Trainerstationen waren der FC Viktoria Köln, die Sportfreunde Siegen und der niederländische Profiklub Fortuna Sittard (jeweils als Co-Trainer) sowie der TV Herkenrath 09, die SSVg Velbert und der Wuppertaler SV als Cheftrainer.

Beim KFC Uerdingen 05 unterschrieb Alexander Voigt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023, der für die Regionalliga West, aber auch für den Fall des Abstiegs in die Oberliga Niederrhein Gültigkeit besitzt. „Ich traue dem Team zu, unser großes Ziel Klassenverbleib erreichen zu können“, so der neue Trainer: „Dafür wartet auf uns aber viel harte Arbeit.“

Alexander Voigt weiter: „Ich habe mit dem Vorstand des KFC sehr gute Gespräche geführt, wir haben uns schnell geeinigt. Die Mannschaft hat für mich definitiv das Potenzial, in der Klasse zu bleiben. Dafür benötigen wir eine klare Ordnung und Spielidee, aber vor allem auch Mentalität: Ich lege – schon seit meiner Zeit als Spieler – sehr viel Wert auf den Teamgedanken und Zusammenhalt. Ohne diese Tugenden haben wir keine Chance. Wir müssen kämpfen, die Mannschaft muss sprichwörtlich das Messer zwischen den Zähnen haben. Ich werde mir in den kommenden Tagen ein noch genaueres Bild der Spieler machen und gemeinsam mit dem Trainerteam einen Plan für die nächsten Spiele erarbeiten.“

Bisher konnte der ehemalige Bundesligist nur eines von 15 Saisonspielen für sich entscheiden. Nach dem jüngsten 1:1 gegen die U 23 von Fortuna Düsseldorf, bei dem der Sportliche Leiter Patrick Schneider das Team betreut hatte, beträgt der Abstand zu einem Nichtabstiegsplatz sechs Punkte.

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