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WSV-Trainer Mehnert: „Teamspirit zeigt sich auf dem Platz“

Wuppertaler nach 5:0 gegen Aachen seit 13 Partien unbesiegt.
Fünf Treffer, zum vierten Mal hintereinander ohne Gegentor und schon seit 13 Begegnungen unbesiegt: Entsprechend ist auch die Stimmung beim Wuppertaler SV nach dem bislang höchsten Saisonerfolg (5:0 gegen Alemannia Aachen). „Wir haben ein sehr gutes Spiel abgeliefert und sind über die kompletten 90 Minuten konstant aufgetreten“, lobt WSV-Trainer Björn Mehnert (45) im Gespräch mit dem kicker. „Es ist ein Charakterzug der Mannschaft, dass sie nie satt ist. Auch wenn wir in Führung liegen, denken wir weiterhin offensiv und bleiben gierig.“ Selbst sein Aachener Kollege Fuat Kilic (48) musste zugeben: „Wir hatten Glück, nicht noch höher zu verlieren.“

Zum zweiten Mal in der WSV-Anfangsformation stand Kingsley Sarpei (18), Neffe von Ex-Profi Hans Sarpei. Der bei Bayer 04 Leverkusen ausgebildete Angreifer war nach einigen Monaten ohne Verein Ende September verpflichtet worden. Bei seinem Startelf-Debüt in der Partie bei der U 21 des 1. FC Köln (3:0) gelang dem Angreifer sein erstes Saisontor, jetzt legte er gegen Aachen eine Vorlage und einen starken Auftritt nach. „Kingsley macht für sein Alter schon vieles richtig“, sagt Mehnert. „Ich freue mich aber auch sehr über die Leistung von Philipp Hanke. Neben zwei Vorlagen hat er sich auch mit seinem ersten Treffer belohnt. Ich könnte auch noch deutlich mehr Jungs aufzählen. Der gute Teamspirit zeigt sich auf dem Platz. Jeder ist bereit, die Fehler seiner Mitspieler auszubügeln.“

Sorgen, dass nach der Erfolgsserie in der Liga im Verbandspokal am Mittwoch (ab 19 Uhr) gegen den Bezirksligisten SV Viktoria Goch einige Schritte weniger gemacht werden könnten, hat Mehnert nicht. „Als Titelverteidiger konnten wir uns das Erlebnis erspielen, im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten VfL Bochum anzutreten. Das wollen wir erneut erreichen.“

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2 Kommentare

  1. Es macht Spaß, der Wuppertaler Mannschaft zuzuschauen. Mehr und mehr ist eine Entwicklung zu beobachten: Nicht nur auf dem Platz, auch im gesamten Verein breitet sich eine harmonische Professionalität aus, die all die Querelen der Vergangenheit vergessen lässt.
    Respekt, WSV. Respekt, Herr Runge.
    In einer Zeit, in der so etwas nicht selbstverständlich ist, zeigt Ihr, was alles möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Danke.

  2. Weiter so! Vor der Saison hätte ich das nie gedacht. Leider kann ich den WSV nicht live sehen. Wohne zu weit entfernt. Aber bald gibt es den WSV in der Sportschau.

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