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VfL Bochum geht konsequent gegen Schwarzmarkthandel vor

Bundesliga-Aufsteiger arbeitet mit spezialisierter Anwaltskanzlei zusammen.


Fußball-Bundesligist VfL Bochum hat in letzter Zeit verstärkt festgestellt, dass Eintrittskarten nach dem Erwerb zu extrem teuren Preisen über verschiedene Plattformen angeboten bzw. weiterverkauft werden. Dies war besonders beim stark nachgefragten Derby gegen Borussia Dortmund (1:1), das außerdem nur unter Teilauslastung des Vonovia Ruhrstadions ausgetragen werden durfte, der Fall. Der Verein arbeitet daher mit einer spezialisierten Anwaltskanzlei zusammen, die damit beauftragt ist, dem unautorisierten Online-Handel mit Eintrittskarten für Spiele des VfL im Vonovia Ruhrstadion nachzugehen.

Gemäß der Allgemeinen Ticket-Geschäftsbedingungen (ATGB) ist der kommerzielle und gewinnorientierte Weiterverkauf von Eintrittskarten (Tages- sowie Dauerkarten) für die Heimspiele des VfL untersagt. Über den offiziellen Ticket-Zweitmarkt im Ticket-Onlineshop bietet der VfL allen Inhabern von Sitzplatz-Dauerkarten die Möglichkeit, einzelne Tickets an andere VfL-Fans fair und vom Verein autorisiert weiterzuverkaufen.

Im Falle eines oder mehrerer Verstöße gegen die ATGB ist der VfL Bochum unter anderem dazu berechtigt, Tickets nicht an den betroffenen Kunden zu liefern und zu stornieren, die betroffenen Tickets zu sperren und dem Ticketinhaber entschädigungslos den Zutritt zum Stadion zu verweigern bzw. ihn aus dem Stadion zu verweisen, den betroffene Kunden vom Ticketkauf für einen angemessenen Zeitraum auszuschließen oder von dem jeweiligen Kunden die Auszahlung des erzielten Mehrerlöses bzw. Gewinns zu verlangen.

Der VfL Bochum 1848 appelliert an seine Vereinsmitglieder, Dauerkartenkunden, Fanclubmitglieder und anderen Stadionbesuchern, den unautorisierten Weiterverkauf und den Schwarzmarkthandel mit Eintrittskarten nicht zu unterstützen.

Foto-Quelle: VfL Bochum

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