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Traben Gelsenkirchen: Robbin Bot greift nach „Bronzehelm“

Gebürtiger Willicher gewinnt am Nienhausen Busch drei von fünf Rennen.
Zwei Wochen vor dem Jahresabschluss an Silvester auf der Bahn am Dinslakener Bärenkamp stellte Robbin Bot (Foto) aus Willich am Freitag auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen noch einmal unmissverständlich klar, dass er fest entschlossen ist, seinen „Bronzehelm“ doch noch zu verteidigen. Dem gebürtigen Niederländer gelangen bei nur fünf Prüfungen gleich drei nicht unbedingt erwartete Volltreffer, womit er im Berufsfahrer-Championat bis auf fünf Zähler an den vor ihm auf Platz drei rangierenden Rudi Haller (Vaterstetten) heranrückte.

Die wohl größte Überraschung der Gelsenkirchener PMU-Veranstaltung gelang Bot gleich zum Auftakt in der besten Tagesklasse mit TomNJerry Diamant, dem zuvor bei sieben Saisonstarts noch kein voller Erfolg geglückt war. Diesmal präsentierte sich der Mommert-Hengst jedoch in prächtiger Verfassung und hatte den Rennverlauf auf seiner Seite.

Als Favoritenschreck erwies sich Robbin Bot auch bei seinem zweiten Sieg im „Preis von Cavaillon“. Gemeinhin hatte man hier mit einem weiteren Erfolg von Rita (Jan Thijs de Jong/NL) gerechnet, doch die Stute hatte die Form der letzten Starts dieses Mal nicht zur Hand und dem starken Speed von Lady Quick nichts entgegenzusetzen. Ganz im Gegenteil musste die Vierjährige am Ende sogar noch hart um den Ehrenplatz kämpfen, den ihr Hamaxa (Reinier Feelders) aus dem Windschatten heraus zu gerne abgeluchst hätte.

Bot vor de Jong hieß es dann auch im folgenden „Preis von Cluny“, in dem Schweden-Import Västerbo Garonne sich den Weg des von Reinier Feelders überhaupt nicht zu bändigenden Tassilo zeigen ließ und auf der Zielgeraden deutlich besser performte als die brave Mass Finest. Mit dem krassen Außenseiter Kissing Diamond (Marciano Hauber) und Fleetwood Max (Yvonne Wagenaar) auf den nächsten Plätzen zahlte die hier angebotene Viererwette 9.603:10.

Noch einen Erfolg mehr als Robbin Bot konnte Trainer Wolfgang Nimczyk am Freitag in der Feldmark verbuchen. Der Champion aus Willich hatte die dreijährige Lady’s Convital perfekt auf ihren dritten Wettkampf vorbereitet, so dass ihr Fahrer Tom Karten kaum etwas tun musste, um die veranlagte Stute gegen schwache Konkurrenz Start-Ziel zum zweiten Karriere-Sieg zu lenken.

Den einzigen Erfolg ohne Beteiligung des Teams Nimczyk verbuchte Dieter Brüsten im GelsenTrabPark. Mit Carlo Paolo hatte er im „Preis von Aix les Bains“ das stärkste Pferd zur Hand, das nach einem ganz sicheren Sieg gegen Kaithlynn Star (Marciano Hauber) auch nach nunmehr fünf Auftritten eine „weiße Weste“ trägt.

Nach insgesamt fünf Prüfungen betrug der Wettumsatz am Nienhausen Busch 26.394 Euro. Das entspricht einem Schnitt von 5.278 Euro pro Rennen. Davon wurden 3.138 Euro (Schnitt 627 Euro) auf der Rennbahn selbst gewettet.

Weiter geht es in Gelsenkirchen mit dem traditionellen „Traben unterm Tannenbaum“ am 2. Weihnachtstag. Ab voraussichtlich 13.30 Uhr steht dann unter anderem der mit 4.000 Euro dotierte „Wettstar-Weihnachts-Preis“ auf dem Festtags-Programm.

Foto-Quelle: Jan Melichar/GelsenTrabPark

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