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1:0 in Straelen! RWE geht als Spitzenreiter in die Winterpause

Straelens Torjäger Cagatay Kader trifft mit Strafstoß die Latte.
Der Traditionsverein Rot-Weiss Essen überwintert in der Regionalliga West an der Tabellenspitze. Mit einem 1:0 (1:0)-Auswärtserfolg am 21. Spieltag beim SV Straelen verteidigte die Mannschaft von Trainer Christian Neidhart (Foto) zum Jahresabschluss ihre Spitzenposition.

Der entscheidende Treffer vor 1.000 Zuschauer*innen fiel unmittelbar vor dem Ende der ersten Halbzeit durch RWE-Torjäger Simon Engelmann (45.), der eine unübersichtliche Situation im Strafraum zu seinem 13. Saisontor nutzte. In der zweiten Halbzeit hatten die Gastgeber die große Chance zum Ausgleich, aber ihr Stürmer Cagatay Kader traf per Foulelfmeter die Latte (62.).

Ihre Erfolgsserie bauten die Essener auf 18 Partien ohne Niederlage aus und revanchierten sich damit gleichzeitig auch für das 1:4 im Hinspiel gegen Straelen. Nur in dieser Partie ging RWE bislang in dieser Saison leer aus. Elfmeterschütze Kader hatte dreimal getroffen.

Mit jetzt 47 Punkten lässt RWE den Wuppertaler SV (46 Zähler nach dem 4:2-Heimsieg gegen Rot Weiss Ahlen) und den SC Preußen Münster (45 Punkte nach dem 1:1 gegen die U 23 von Borussia Mönchengladbach) hinter sich. Beide Verfolger haben mit jeweils 21 Partien schon eine Begegnung mehr ausgetragen als der Ligaprimus von der Hafenstraße. Gleich am ersten Spieltag nach der Winterpause kommt es am Sonntag, 23. Januar (ab 14 Uhr), zum Topspiel zwischen Rot-Weiss Essen und dem WSV.

Prokoph schnürt Doppelpack für Wuppertal

Der neue Tabellenzweite Wuppertaler SV legte beim 4:2 (3:0) gegen Rot Weiss Ahlen einen Blitzstart hin. Vor 1.472 Besucher*innen im Stadion am Zoo sorgten Durim Berisha (10.) und Roman Prokoph (17.) für eine frühe 2:0-Führung. Kapitän Felix Backszat (45.) und erneut Prokoph (49.) bauten den Vorsprung aus, ehe David Mamutovic (56.) und der eingewechselte Ex-Wuppertaler Gianluca Marzullo (89.) noch für Ahlen verkürzten.

Kurios: Beide Trainer trafen auf ihren ehemaligen Verein. WSV-Coach Björn Mehnert betreute früher Ahlen, Andreas Zimmermann war zuvor in Wuppertal tätig. An seiner alten Wirkungsstätte riss jetzt die Positivserie der Rot Weissen von vier Partien ohne Niederlage. Die Gastgeber aus dem Bergischen Land sind inzwischen seit 18 Spieltagen ungeschlagen (zwölf Siege, sechs Remis), verloren nur das Hinspiel gegen Rot-Weiss Essen (0:1).

Der SC Preußen Münster kam gegen die U 23 von Borussia Mönchengladbach nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus, obwohl die Gäste vom Niederrhein nach der Roten Karte für Jacob Italiano wegen einer Notbremse (45.+1) während der kompletten zweiten Halbzeit in Unterzahl spielen mussten. Zwar gingen die Münsteraner vor 2.873 Zuschauer*innen durch einen Treffer von Nicolai Remberg (64.) 1:0 in Führung. In der Schlussphase glich jedoch Michel Lieder (84.) im Anschluss an einen Eckball zum 1:1-Endstand für die Gladbacher aus.

„Ein amateurhafter Fehler hat uns zwei Punkte gekostet“, redete Preußen-Trainer Sascha Hildmann nach der Partie Klartext: „Deshalb gehen wir jetzt unzufrieden in die Pause.“

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