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Galopp Mülheim: Lokalmatador Bruce Hellier gelingt Doppelpack

„Altmeister“ glänzt am 2. Weihnachtsfeiertag am Raffelberg.
Galopprennen am 2. Weihnachtsfeiertag in Mülheim sind beim Publikum beliebt. Das Wetter spielte diesmal ebenfalls mit und eine gut besuchte Galopprennbahn am Raffelberg (3.000 Zuschauer) zauberte ein Lächeln in die Gesichter der Verantwortlichen. Auch die Mülheimer Galopper-Trainer hatten nach vier Heimerfolgen Grund zum Jubeln. Für die kommende Saison 2022 hat der Rennclub Mülheim sogar neun Renntage geplant. Die Turfsaison 2022 startet am Sonntag, 27. Februar.

Das Mülheimer Saisonfinale begann mit einem ungefährdeten Sieg der aus Köln angereisten 16:10-Favoritin A Kind Magic. Bayarsaikhan Ganbat hatte in der Eröffnungsprüfung der Acht-Rennen-Karte alles im Griff. Die im Besitz von Jürgen Sartori (Zehdenick, Brandenburg) stehende zweijährige Hoffnungsträgerin wird von Andreas Suborics in der Domstadt trainiert.

Mit Vinicius (33:10) und Seqania (43:10) landete der Mülheimer Trainer-Altmeister Bruce Hellier (auf dem Foto rechts) einen sehenswerten Doppelerfolg. Unter Jockey-Routinier Andre Best (Krefeld/2.v.l.) gewann der von Besitzer Emil Albrecht selbst gezüchtete Wiener Walzer-Sohn Vinicius in leichter Manier das mit 3.250 Meter zweitlängste Mülheimer Marathon-Rennen. Andre Best: „An ihm wird der Besitzer noch viel Freude haben. Ein richtiger Steher, der immer weiter marschiert.“

Und auch Seqania, die demnächst in die Zucht wechselt, gewann unter Andre Best ebenfalls leicht auf der 1.400 Meter-Strecke. Es waren gleichzeitig der zehnte und elfte Saisonerfolg für den Mülheimer Trainer Bruce Hellier. Bemerkenswert: Hellier trainiert nur vier Pferde am Raffelberg.

Ebenfalls in Mülheim vorbereitet wird der Wallach Esprit du Corps (36:10), der das Altersgewichtsrennen über 1.500 Meter für sich entschied. Cecilia Müller saß im Sattel des von Marian Falk Weißmeier trainerten Siebenjährigen. Und auch mit Dynamite Star (32:10) kam der finale Sieger der Saison 2021 aus einem Mülheimer Stall. Erfolgreichster Aktiver des Tages wurde Jockey Andre Best, dem auf Dynamite Star Tageserfolg Nummer drei gelang.

Spannung bei den Amateuren hält an – Zwei Siege von Antonia von der Recke

Die Aufholjagd von Antonia von der Recke (Weilerswist) im Kampf um das Championat der Amateurreiterinnen geht weiter. Mit Smudo für ihren Vater Christian Freiherr von der Recke und Camarov gelangen ihr zwei Tagestreffer. Einen Schreckmoment erlebte die Reiterin dabei auf Smudo (32:10). Der brach in Führung liegend nach außen auf die Sandbahn aus. Gewonnen hat er dann doch in leichter Manier. Noch spannender gestaltete sich das Amateurrennen. Hier stellte Camarov (47:10)aus dem Stall des Düsseldorfer Trainers Ralf Rohne mit einem fulminantem Endspurt die Weichen auf Sieg. Antonia von der Recke schloss damit nach Siegen zu Janina Boysen (jeweils fünf Jahreserfolge) auf. Bei den Männern holte sich Ronny Bonk mit Formpferd Herr Juergensen (16:10) einen vorentscheidenden Treffer zum fünften Jahreserfolg in der Meisterschaft bei den Amateurrennreitern.

Günther Gudert, Vorstandsmitglied beim Rennclub Mülheim, zog trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie ein positives Fazit des Mülheimer Rennjahres: „Ein herzliches Dankeschön an unsere treuen Partner, ohne die der Galopprennsport in Mülheim nicht möglich wäre. Bemerkenswert ist auch der Besucherzuspruch. Der Weihnachtsrenntag ist wieder angekommen und einzigartig in Deutschland. Wir bedanken uns bei allen, die der Galopprennbahn Mülheim die Treue halten und freuen uns schon jetzt auf die Saison 2022.“

Foto-Quelle: Marc Rühl/Rennclub Mülheim

Text: Frank Schmitz/Rennclub Mülheim

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