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Rot-Weiss Essen legt sich fest: Dennis Grote bleibt freigestellt

Bisheriger Kapitän erhält auch keine Freigabe für Preußen Münster.
Dennis Grote (35/Foto), bisher Kapitän beim West-Regionalligisten Rot-Weiss Essen, bleibt „bis auf Weiteres“ vom Trainings- und Spielbetrieb der ersten Mannschaft freigestellt. Darauf verständigten sich die RWE-Verantwortlichen. Gleichzeitig erhält Grote aber auch keine Freigabe für den von ihm gewünschten Wechsel in der Winterpause zum Liga- und Aufstiegskonkurrenten SC Preußen Münster.

Mit diesem Anliegen war der Mittelfeldspieler Anfang Dezember überraschend bei der Vereinsführung und der Sportlichen Leitung des Tabellenführers vorstellig geworden. Darauf war er für zunächst zwei Ligaspiele suspendiert worden. Jetzt steht fest, dass er nicht nur beim Trainingsauftakt nach der Weihnachtspause am Montag, 14 Uhr, an der Hafenstraße fehlen wird, sondern auch für den weiteren Saisonverlauf keine Option für RWE-Cheftrainer Christian Neidhart mehr ist.

Jörn Nowak, RWE-Sportdirektor, sagt dazu: „Dieser Sachverhalt hat uns von der ersten Sekunde an extrem belastet – insbesondere auch deshalb, weil wir immer wieder betont haben, wie wichtig uns der interne Zusammenhalt und die maximale Fokussierung aller auf unser gemeinsames Ziel ist. Dennis Grote war in den letzten zweieinhalb Jahren unbestritten ein wichtiger Eckpfeiler unserer Mannschaft. Dennoch mussten wir unter Abwägung der vielen relevanten Bewertungsaspekte eine Entscheidung zum Wohle von Rot-Weiss Essen treffen. Das haben wir in den letzten Tagen nochmals ausführlich, sorgfältig und unter Einbeziehung verschiedener Entscheidungsträger des Vereins getan und sind zu dem im Übrigen einstimmigen Beschluss gekommen, dass sowohl die Freistellung als auch die kategorische Absage eines Wechsels von Dennis Grote zu einem unserer sportlich relevanten Mitbewerber weiterhin Bestand haben werden. Aus einer Gesamtverantwortung unseres Vereins gegenüber ist diese Entscheidung alternativlos.“

Foto-Quelle: Marcel Rotzoll

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