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Galopp Dortmund: Hofer-Stute Cipriani ist erste Siegerin 2022

Trainer-Tochter Stefanie Koyuncu steuert 47:10-Chance zum Volltreffer.
Die vierjährige Stute Cipriani (Foto) hat das erste Rennen des Galopprennjahres 2022 in Deutschland gewonnen. Sie siegte leicht mit sechs Längen Vorsprung vor dem niederländischen Gast Shoot The Moon. Corona-bedingt fand der Auftakt am Sonntag auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel ohne Zuschauer statt.

„Man hat doch gemerkt, was für einen großen Unterschied das Fehlen der Besucher auch an einem Winterrenntag ausmacht“, sagte Präsident Andreas Tiedtke vom Dortmunder Rennverein. „Wir haben die Zuschauer schmerzlich vermisst und hoffen, dass sich das bald wieder ändern wird.“

Dortmund ist mit 15 geplanten Renntagen im Jahr der Galopprennveranstalter mit den meisten Terminen in Deutschland – mehr noch als Köln oder Baden-Baden, die jeweils elf Renntage durchführen wollen. Der nächste Renntag findet bereits am kommenden Sonntag (16. Januar) statt.

Kleinkorres-Schützling Verlan mit viertem Sieg in Folge

Der „Star“ der bisherigen Sandbahn-Wintersaison in Wambel ist ohne Frage der jetzt fünfjährige Verlan, der dem „Stall Phantom“ gehört. Nach drei Siegen in Folge im November und Dezember in Handicap-Rennen gewann der Schützling von Trainer Axel Kleinkorres (Mülheim) jetzt auch ein Altersgewichtsrennen für vierjährige und ältere Pferde über 1.950 Meter ganz locker vor Kinky Boots. Das hatten auch die Wetter vermutet, denn mit einer Siegquote von 13:10 war Verlan der ganz klare Favorit im Achterfeld. „Er mag den gleichmäßigen Boden auf Sand“, sagte Siegreiter Jozef Bojko (Gütersloh).

Das abschließende Rennen des Tages über 2.500 Meter holte der fünfjährige Woerthersee (45:10) aus dem Düsseldorfer Quartier von Sascha Smrczek mit Bayarsaikhan Ganbat im Sattel. Das erste Rennen des Jahres, eine Sprinterprüfung über 1.200 Meter, war dagegen eine Familienangelegenheit, denn die Siegerin Cipriani wurde von Mario Hofer in Krefeld trainiert und von seiner Tochter Stefanie Koyuncu (auf dem Foto rechts) geritten. „Cipriani konnte immer mitgehen, und hat sich in der Geraden schön gelöst. So kann es weitergehen“, sagte sie nach dem Erfolg auf der 47:10-Chance.

Dritte in dem Sprint wurde Donn Cliffs aus Tschechien. Im „Preis der Viererwette“ machte es das Gäste-Duo von Trainer Miroslav Nieslanik und Amateurreiterin Sabina Mokrosova noch besser: Mit der vierjährigen Anawa (46:10) gewann es ein Rennen über 1.700 Meter vor Saga Altais, Feroe d’Illiat und Oriental Princess. Die Quote der Viererwette in dieser Reihenfolge betrug 35.014:10.

Lilli-Marie Engels: „Riesenspaß auf Sand“

Das Rennen über 1.800 Meter holte sich der vierjährige Mr Virtuoso (54:10) dank einer starken Aufholjagd auf dem nassen Geläuf. Lilli-Marie Engels (Warendorf) für Katja Gernreich (Neuss) und den Stall OTW fing den schon wie der Sieger aussehenden Numerion am Ende noch sicher ab. „Er hat wieder einmal gezeigt, dass er den Sand mag. Er hatte Riesenspaß auf Sand“, so Engels.

Besonders bemerkenswert: Es war zu diesem Zeitpunkt der fünfte Sieg einer Frau an diesem Tag im fünften Rennen, denn auch die zweite Prüfung über 1.200 Meter und ein 1.950-Meter-Rennen wurden von einer Reiterin gewonnen. Letzteren holte sich Amateurreiterin Alina Meyer für Elfi Schnakenberg (Blender) mit der 232:10-Außenseiterin Baasha, den Sprint dagegen sicherte sich Sarah Biessey auf Frosted Lass (83:10) für Fabian Xaver Weißmeier (Iffezheim).

Foto-Quelle: Marc Rühl/Dortmunder Rennverein

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