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Nord-Regionalligist VfB Lübeck: Ohne Sportdirektor in die neue Saison

Vertrag mit Rocco Leeser wird wegen Strukturänderung nicht verlängert.
Der VfB Lübeck aus der Regionalliga Nord stellt sich für die kommende Saison 2022/2023 neu auf. Jetzt gab der Traditionsverein bekannt, den Vertrag mit Sportdirektor Rocco Leeser nicht über den Sommer hinaus zu verlängern. Die Position wird dann nicht mehr besetzt. Stattdessen soll es künftig einen hauptamtlichen Sportvorstand beim VfB geben. Dies beschloss der Aufsichtsrat der Lübecker. Noch steht allerdings nicht fest, wer diese Position übernehmen soll.

„Wir sind zu der Entscheidung gekommen, den Verein künftig strukturell anders aufzustellen und die sportliche Planung auf Vorstandsebene anzusiedeln“, erklärt der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Rehder. „Wir sind der Überzeugung, dass wir dafür einen geeigneten Kandidaten mit Erfahrungen im Profifußball finden werden, mit dem sich der VfB noch professioneller aufstellen und seine Ziele für die kommenden Jahre angehen kann.“

Durch diese Entscheidung kann der Vertrag mit Leeser, der beim VfB seit 2019 in der Verantwortung stand, nicht fortgesetzt werden. „In der aktuellen sportlichen und finanziellen Situation ist es nicht möglich, gleichzeitig einen Sportvorstand und einen Sportdirektor zu beschäftigen. Daher ist die Trennung von Rocco auch eine Folge dieser Umstrukturierung“, erklärt Rehder. „Wir bedanken uns bei Rocco Leeser für die geleistete Arbeit beim VfB und den angenehmen menschlichen Umgang. Gerade auch beim erforderlichen Umbruch nach dem Abstieg aus der 3. Liga im letzten Sommer hat Rocco unter schwierigen Bedingungen seinen Teil dazu beigetragen, dass eine wichtige Basis für den Weg der weiteren Professionalisierung geschaffen wurde. Es zeichnet Rocco aus, dass er trotz der verständlichen Enttäuschung über die Entscheidung sogleich seine ungebrochene Loyalität und Arbeitsmotivation gezeigt hat.“

Der 54-jährige Sportdirektor nahm die Entscheidung des Aufsichtsrats professionell auf. „Natürlich bin ich enttäuscht. Es war mir eine Ehre, als Sportdirektor für den VfB zu arbeiten, und ich hätte diese Aufgabe selbstverständlich auch gerne weitergeführt“, so Leeser. „Aber im Profifußball weiß man, dass sich Konstellationen verändern und Verträge dann nicht verlängert werden. Damit muss und kann ich umgehen. Ich werde dem VfB weiterhin mit voller Kraft zur Verfügung stehen und möchte meinen Teil dazu beitragen, die Ziele des Vereins zu erreichen.“

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