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Galopp Dortmund: Koffi Star beschert Henk Grewe ersten Saisonsieg

Kölner Trainer stellt fünfjährigen Wallach nach 16 Monaten Pause vor.
Nach 16 Monaten Rennpause hat Koffi Star (Foto) zugeschlagen: Der fünfjährige Wallach des Rennstalls Darboven gewann am Sonntag auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel gleich auf Anhieb bei seinem Comeback und gestaltete damit auch seinen ersten Start auf Sandboden erfolgreich. Es war auch der erste Saisonsieg für den zweimaligen Championtrainer Henk Grewe (Köln) in dieser Saison.

Reiterin Sarah Biessey ließ sich in dem mit 5.500 Euro Preisgeld dotierten Rennen über 1.800 Meter auf nichts ein, übernahm im Achterfeld schnell die Führung. „Ich hatte die Anweisung bekommen, ihm ein schönes Rennen zu geben“, sagte sie. „Das hat er dann aber selbst gemacht und mich ins Ziel getragen.“ Die Wetter hatten Koffi Star nicht so viel zugetraut. Für zehn Euro Einsatz auf Sieg gab es immerhin 85 Euro zurück. Die Plätze gingen an Baron Mayson und New Day.

Sybille Vogt sorgt für große Überraschung

Bei guten äußeren Bedingungen – auch die Sonne ließ sich gelegentlich blicken – gab es am vorletzten Renntag der Wintersaison 2021/2022 aber ohnehin einige Überraschungen. So schnappte die sechsjährige Khaleesi (276:10) mit Sibylle Vogt im Sattel mit einem furiosen Endspurt dem Favoriten Victorio in einer Prüfung über 1.800 Meter noch mit einer halben Länge den Sieg weg. Trainiert wird die Stute in Düsseldorf von Sascha Smrczek.

Ungewöhnlich knapp für Sandbahn-Rennen ging es im Rennen über 1.950 Meter zu: Hellomoto (125:10) aus dem Quartier von Katja Gernreich (Düsseldorf) siegte mit Lilli-Marie Engels (Langenhagen) im Sattel vor Taurus und Magritte Du Champ. Die hauchdünnen Abstände lauteten Kopf und Hals!

Champion Murzabayevist meldet sich mit Sieg zurück

Bauyrzhan Murzabayev hat seinen ersten Start in diesem Jahr in Deutschland gleich in einen Sieg umgewandelt. Der aktuelle Championjockey gewann mit dem fünfjährigen Sunday Kid (48:10) ein Sieglosen-Rennen über 1.950 Meter für Trainerin Yasmin Almenräder (Mülheim). Im Abschlussrennen über die Sprintdistanz von 1.200 Metern reichte es für Murzabavey aber „nur“ für den vierten Rang mit Monte Cinq. Es siegte Alexander Pietsch (Bonn) auf Achat (44:10) für Besitzertrainerin Selina Ehl (Beckingen).

Einen tschechischen Erfolg gab es im „Preis der Viererwette“ über 2.500 Meter. Der fünfjährige Sepius (68:10), trainiert von Miroslav Nieslanik und geritten von Sabina Mokrosova, gewann vor Camarov, Sweet Author und Morning Love. Es war eine populäre Viererwette. Sie bezahlte 2.836:10.

Der nächste Renntag in Dortmund-Wambel findet bereits am kommenden Sonntag, 13. März, statt. Es ist das Finale der Sandbahn-Saison 2021/2022.

Foto-Quelle: Marc Rühl/Dortmunder Rennverein

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