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Galopp: Lizenzentzug auf Bewährung für Trainer Toni Potters

Renngericht ahndet „Schädigung des Ansehens des Rennsports“.

Galopper-Trainer Toni Potters aus Achim bei Bremen ist vom Renngericht des Dachverbandes „Deutscher Galopp“ zu einem dreimonatigen Lizenzentzug wegen „Schädigung des Ansehens des Rennsports“ verurteilt worden. Der Lizenzentzug wurde allerdings für ein Jahr auf Bewährung ausgesetzt.

Potters zeigte sich in der eineinhalbstündigen Verhandlung einsichtig und räumte sein Fehlverhalten ein. Der Trainer hatte die Stute Dear Prudence am 30. Oktober 2021 auf der Bahn in Halle am Start mit drei Tritten zum Abspringen aus der Startbox angetrieben.

Der Vorsitzende des Renngerichts, Frank Heckenbücker, verwies in seiner Urteilsbegründung auf das Tierwohl: „Das Tierwohl muss in jeder Hinsicht berücksichtigt werden. Wir halten Toni Potters zugute, dass er 47 Jahre im Sport tätig ist, ohne dass er sich etwas hat zuschulden kommen lassen. Ddieses Verhalten indes war falsch und musste von uns auch entsprechend sanktioniert werden.“

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