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FC Viktoria Köln: Für fünf Jahre Gastgeber beim Pokalfinale

Endspiel im Mittelrheinpokal findet bis 2026 im Sportpark Höhenberg statt.


Das Verbandspokal-Finale des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM) wird in den nächsten fünf Jahren im Sportpark Höhenberg, der Spielstätte des Drittligisten FC Viktoria Köln, ausgetragen. Das gab der FVM im Rahmen der Pokalauslosung am Dienstagabend bekanntgegeben. Erster Endspieltag in Köln ist Samstag, 21. Mai 2022, im Rahmen des bundesweiten „Finaltags der Amateure“.

Die Festlegung eines neuen Endspielstadions war erforderlich, weil der Bonner Sportpark Nord, der in den letzten zehn Jahren die fest „Heimat“ des Pokalfinales am Mittelrhein war, aufgrund umfangreicher Renovierungsmaßnahmen in diesem Jahr nicht zur Verfügung steht. Aus organisatorischen Gründen und um in den nächsten Jahren Planungssicherheit zu gewährleisten, hatte sich der FVM – wie bereits seinerzeit in Bonn – für eine Vergabe des Endspiels über einen Zeitraum von fünf Jahren entschieden.

„Wir haben uns in den letzten Monaten mit den Städten sowie Betreibern der endspielrelevanten Stadien im Verbandsgebiet ausgetauscht“, erklärt FVM-Geschäftsführer Dirk Brennecke. „Der Sportpark Höhenberg erfüllt die Kriterien, die wir im Anforderungsprofil für unser Pokalfinale hinsichtlich Größe und infrastrukturellen Standards definiert haben, bestens. Wir freuen uns, dass wir nun gemeinsam mit der Stadt Köln, der Kölner Sportstätten GmbH und dem FC Viktoria Köln als ortsansässigem Verein in die intensiven Vorbereitungen für das erste Pokalfinale im Sportpark Höhenberg starten können, damit die Finalisten und Fans wie in Bonn ein Endspiel in einem tollen Rahmen erleben.“

Zum bisherigen Endspielort in Bonn sagt Brennecke: „Wir haben in den letzten zehn Jahren in Bonn sehr gute Bedingungen vorgefunden. Dafür gilt dem sehr engagierten Team des Bonner Sport- und Bäderamtes und des Bonner SC ein sehr großer Dank. Gemeinsam haben wir das Pokalfinale zu einem besonderen Event und echten Fußball-Highlight im Verbandsgebiet entwickelt.“

Robert Voigtsberger, Beigeordneter für Bildung, Jugend und Sport der Stadt Köln erläutert: „Ich freue mich sehr, dass die Entscheidung für den neuen Austragungsort auf Köln und den Sportpark Höhenberg gefallen ist. Mit dieser Veranstaltung im Amateurbereich wird der Kölner Sportkalender um einen weiteren Höhepunkt bereichert. Sie erweitert neben dem DFB-Pokalfinale der Frauen und den Fußball-Inklusionstagen die Bandbreite im Kölner Sportjahr 2022.“

Lutz Wingerath, Geschäftsführer der Kölner Sportstätten GmbH, erklärt: „Wir freuen uns sehr, dass wir in den kommenden fünf Jahren Gastgeber für dieses tolle Sportereignis sein dürfen. Ein Pokalfinale ist immer etwas ganz Besonderes. Das wissen wir vom DFB-Pokalfinale der Frauen.“

Andreas Rettig (Foto), Vorsitzender der Geschäftsführung beim FC Viktoria Köln, betont: „Die Entscheidung des FVM freut uns natürlich. Gerne wären wir schon zur Premiere in Höhenberg auch auf dem Rasen Gast in unserer eigentlichen Heimspielstätte. Aber ungeachtet der jeweiligen Finalpaarung werden wir den FVM tatkräftig unterstützen, damit der Sportpark Höhenberg in guter Erinnerung bleibt.“

Nach der Auslosung der Halbfinalpaarungen hat der FC Viktoria auf jeden Fall gute Chancen, zumindest in diesem Jahr ein „Finale dahoam“ zu erleben. In der Runde der letzten vier Mannschaften gastiert das Team von Trainer Olaf Janßen, das als Titelverteidiger an den Start geht, voraussichtlich am Mittwoch, 20. April, ab 19.30 Uhr beim Landesligisten 1. FC Spich. Die Teilnehmer der zweiten Partie stehen noch nicht fest. Dort müssen zunächst erst noch am Mittwoch, 6. April, die beiden Viertelfinal-Spiele zwischen dem 1. FC Düren (Mittelrheinliga) und Fortuna Köln (Regionalliga West) sowie zwischen Borussia Freialdenhoven (Mittelrheinliga) und Alemannia Aachen (Regionalliga West) nachgeholt werden. Im Halbfinale hat grundsätzlich der Sieger aus Düren gegen Köln Heimrecht. Einzige Ausnahme wäre, wenn sich die Fortuna durchsetzt, in der anderen Partie aber Freialdenhoven die Alemannia ausschaltet. Dann würde das Heimrecht getauscht.

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