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Galopp Köln: Statue erinnert an Turf-Legende Hein Bollow

Erfolgreicher Jockey und Trainer verstarb 2020 im hohen Alter von 99 Jahren.
Zum zweiten Todestag von Galopprennsport-Legende Hein Bollow (Foto) enthüllte der Kölner Renn-Verein im Rahmen seines Ostermontag-Renntages auf der Galopprennbahn im Weidenpescher Park ein Denkmal zu Ehren des herausragenden früheren Jockeys und Trainers. Eine Statue, die von den Künstlern Heike Haupt und Anton Fuchs geschaffen wurde, erinnert künftig an diese herausragende Galopprennsport-Persönlichkeit.

Jockey wurde Bollow, der am 5. Dezember 1920 in Hamburg-Nienstedten geboren wurde, bei Anton „Pan“ Horalek in Berlin-Hoppegarten. Während seiner aktiven Zeit (1936 bis 1963) ritt er 1.033 Sieger, davon vier im Deutschen Derby. 13-mal wurde Bollow deutscher Jockey-Champion.

Als Galopper-Trainer war er von 1963 bis 1988 tätig. Hier kam er sogar auf 1.661 Siege, davon einen Derby-Sieg mit Marduk (1974). Im Jahr 1965 gelang ihm das einzige Trainer-Championat im Wettbewerb gegen seinen ehemaligen Berufsschulkollegen, Trainerlegende Heinz Jentzsch. Bollow gelang es als erstem Aktiven im Galopprennsport, sowohl im Sattel als auch als Trainer jeweils mehr als 1.000 Siege zu erreichen.

Hein Bollow, der seit 1947 in Köln wohnte, war bis zuletzt ein gern gesehener und regelmäßiger Gast auf allen deutschen Galopprennbahnen. Am Montag, 20. April 2020, verstarb er im hohen Alter von 99 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls.

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Am Samstag stehen ab 10.50 Uhr sieben Rennen auf dem Programm.

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