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Wuppertaler SV: Trainer Mehnert trotz Final-Niederlage stolz

Meisterschaft wurde mit 78 Punkten auf Rang drei beendet.


Das unglückliche 1:2 nach Verlängerung gegen den Bundesligisten VfL Bochum in der ersten Runde der gerade zu Ende gegangenen Saison bleibt für den West-Regionalligisten Wuppertaler SV vorerst das einzige DFB-Pokal-Spiel in den zurückliegenden 14 Jahren. Die Mannschaft von Trainer Björn Mehnert (45) verpasste in der Final-Neuauflage gegen den Ligakonkurrenten SV Straelen in Duisburg (0:1) die Titelverteidigung im Niederrheinpokal.

„Wir müssen anerkennen, dass es nicht unser Tag war“, urteilte Mehnert ernüchtert. „Wir haben in der ersten Halbzeit das Spiel kontrolliert, ohne uns zwingende Torchancen zu erspielen. Straelen hatte immer Umschaltmomente und war bei Kontern gefährlich. Und daraus fällt dann auch das 1:0.“

Die beste Möglichkeit zum Ausgleich ergab sich für Mittelfeldspieler Kevin Rodrigues Pires mit einem Foulelfmeter. Nachdem der eingewechselte Valdet Rama gefoult wurde, scheiterte Rodrigues Pires aber an SVS-Torhüter Julius Paris. Besonders bitter: In der Meisterschaft hatte der 30-jährige Mittelfeldspieler noch jeden seiner sechs Elfmeter verwandelt. „Kein Vorwurf an Piro. Er hat uns oft schon im Spiel gehalten oder zum Sieg geführt. Wir haben zusammen Siege gefeiert, dieses Mal haben wir zusammen verloren. Das gehört dazu“, nahm Trainer Mehnert es sportlich.

Auch die Umstellung auf zwei Sturmspitzen (Roman Prokoph und Marco Königs) sowie die Einwechslung des nach vorne beorderten Innenverteidigers Durim Berisha brachte vor den 6.522 Zuschauer*innen – darunter sehr viele WSV-Fans – nicht mehr die Wende. „Es tut uns leid, dass wir den Pokalsieg nicht für die Fans holen konnten und es nicht geschafft haben. Aber ich möchte mich auch im Namen der Mannschaft bedanken, dass so viele hier waren und versucht haben, uns über 90 Minuten nach vorne zu peitschen“, so Mehnert weiter.

Nach der Finalniederlage „sind wir erst einmal ein, zwei Tage enttäuscht“, sagt der angehende Fußball-Lehrer. „Aber dann schauen wir wieder auf die tolle Saison zurück mit dem dritten Platz und 78 Punkten. Darauf können wir trotzdem stolz drauf sein. In der neuen Saison greifen wir neu an.“ Trainingsauftakt zur Vorbereitung auf die Spielzeit 2022/2023 ist am 17. Juni. Das erste Meisterschaftsspiel der Regionalliga West findet am 22./23. Juli statt. Die Kaderplanungen sind bereits weit fortgeschritten. Erst kurz vor dem Pokalfinale verlängerten auch Prokoph und Königs ihre Verträge.

Foto-Quelle: Nico Herbertz/FVN

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