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SpVgg Bayreuth: Ex-Paderborner Michael Born wird Geschäftsführer

54-Jähriger tritt beim Drittligisten die Nachfolge von Marcel Rozgonyi an.
Die SpVgg Bayreuth, Aufsteiger in die 3. Liga, hat einen Nachfolger für Sport Geschäftsführer Marcel Rozgonyi gefunden: Michael Born wird ab dem 1. Juli die Bereiche Sport und Finanzen verantworten. Zukünftig zeichnet Jörg Schmalfuß in der Geschäftsführung für die Bereiche Marketing, Vertrieb und Organisation verantwortlich. Wolfgang Gruber bleibt dem Verein erhalten und wird Sprecher der Geschäftsführung.

Der im nordrhein-westfälischen Bad Berleburg geborene Michael Born kam im Rahmen seines Sportstudiums 1996 zum Fußball. Nach einem Praktikum beim 1. FC Kaiserslautern landete er beim TuS Paderborn-Neuhaus. Dort leitete er anfangs ehrenamtlich die Nachwuchsabteilung, später die Geschäftsstelle. Inzwischen umbenannt zum SC Paderborn wurde er zum Geschäftsführer, später auch zum Sportlichen Leiter. Unter seiner Ägide steht bei den Westfalen auch der Aufstieg in die Fußball-Bundesliga – in seiner zweiten Amtszeit. „Für mich ist es ein bisschen auch back to the roots“, sagt er über sein Engagement bei der Altstadt, „in Paderborn habe ich in meiner Anfangszeit eigentlich ganz ähnliche Voraussetzungen vorgefunden.“

Nach seinem ersten Engagement in Paderborn heuerte Born 2009 beim FC Carl Zeiss Jena an, in seiner nur dreivierteljährlichen Amtszeit rettete er die Thüringer vor dem finanziellen Kollaps. Ein Jahr später folgte seine zweite Amtszeit in Paderborn, wo er als Geschäftsführer Sport und sportlicher Leiter fungierte und drei Jahre später seine bisherige Krönung als Sportfunktionär erlebte: Mit dem kleinen Verein feierte er 2014 den Aufstieg ins Oberhaus. Der direkte Wiederabstieg und eine sportliche Krise forderten dort aber Tribut, nach fünf Jahren endete seine Tätigkeit dort. Nur kurze Zeit später heuerte der 54-Jährige 2016 bei der SG Dynamo Dresden an. Als kaufmännischer Geschäftsführer führte er den Traditionsverein in finanziell ruhigeres Fahrwasser – und war gemeinsam mit Ralf Minge für den Bau eines zukunftsträchtigen Trainingszentrums verantwortlich. Nach vier Jahren trennten sich die Gelb-Schwarzen aufgrund einer strategischen Neuausrichtung von Michael Born.

„Ich lag mit Michael Born schon im ersten Gespräch auf einer Wellenlänge“, so Geschäftsführer Wolfgang Gruber. „Nachdem wir gesprochen hatten und sich auch Jörg Schmalfuß mit ihm kurzgeschlossen hat, stand relativ schnell fest, dass wir die Zusammenarbeit suchen wollen.“ Jörg Schmalfuß ergänzt: „Wir haben gesehen, wie vielseitig die Anforderungen für die 3. Liga sind. Daher sind wir wirklich froh, dass jemand mit seiner Erfahrung kommt, der diese Aufgabenfelder künftig hauptamtlich abdeckt.“

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