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Deutscher Fußball-Bund: Schiedsrichter-Chefs in den Profi-Ligen

Peter Sippel, Rainer Werthmann und Florian Meyer in neuer Rolle.

Der DFB stellt sein Schiedsrichter-Wesen neu auf: Nach der Ausgliederung des deutschen Schiedsrichter-Elitewesens in eine eigene Gesellschaftsform und dem „Anpfiff“ der DFB Schiri GmbH zum Jahresbeginn folgt jetzt eine Weiterentwicklung im Bereich Sport. Peter Sippel (Sportlicher Leiter Bundesliga), Rainer Werthmann (Sportlicher Leiter 2. Bundesliga) und Florian Meyer (Sportlicher Leiter 3. Liga) sind ab sofort in neuer Funktion für die Schiedsrichter*innen von der Bundesliga bis zur 3. Liga zuständig.

Das Führungsteam im Bereich Sport komplettieren Jan-Hendrik Salver, Leiter Schiedsrichter-Assistenten, und Dr. Jochen Drees, Leiter Video-Assistenten und Technologien. Als Geschäftsführer Sport und Kommunikation verantwortet Lutz Michael Fröhlich den sportlichen Bereich in der DFB Schiri GmbH.

Fröhlich: „Für jede Liga ein Ansprechpartner“

Lutz Michael Fröhlich sagt: „Hinter uns liegt ein Entwicklungsprozess von mehr als zehn Jahren. In diesem Zeitraum wurden die Rahmenbedingungen für die Schiedsrichter*innen deutlich verbessert, zum Beispiel durch die Einführung eines Grundhonorars, wodurch die Schiedsrichter*innen finanziell abgesichert sind. Auch die spielbezogenen Honorare wurden sukzessive angepasst. Die allgemeinen Rahmenbedingungen wurden deutlich verbessert. Im Bereich der Betreuung wurden ein medizinisches, ein physiotherapeutisches und ein psychologisches Netzwerk aufgebaut, die den Aktiven jederzeit zur Verfügung stehen. Auch in der Kommunikation sind wir einen deutlichen Schritt vorangekommen und pflegen einen offenen Umgang mit unseren Stakeholdern und natürlich auch mit den Medien. Um das alles noch effizienter koordinieren zu können, haben wir uns für das Modell der Sportlichen Leiter für die einzelnen Ligen entschieden, um für jede Liga einen Ansprechpartner in allen Fragen der Weiterentwicklung der Schiedsrichter*innen und der aktuellen Geschehnisse an den Spieltagen zu haben. Ungeachtet dessen bleibt es in den fachspezifischen Bereichen – zum Beispiel Video-Assistent*innen und Schiedsrichter-Assistent*innen – bei den bisherigen Verantwortlichkeiten.“

Peter Sippel erklärt: „Ich freue mich, die neue Herausforderung gemeinsam mit den Kollegen und dem Team anzugehen. Ziel ist es dabei, den Schiedsrichtern die optimale Unterstützung und Vorbereitung zu geben, um eine bestmögliche Leistung auf dem Platz abrufen zu können. Unsere Schiedsrichter gehören zu den besten in Europa, und dies soll auch so bleiben. Daher ist es unsere Aufgabe, sich den wachsenden und sich ändernden Herausforderungen zu stellen und das Schiedsrichter-Team der Bundesliga zukunftsfähig aufzustellen. Das heißt auch, offen zu sein für neue Entwicklungen, junge, talentierte Schiedsrichter heranzuführen und zu integrieren, um auch in der nächsten Schiedsrichtergeneration das Leistungsniveau sicherzustellen. Und dies alles mit dem Ziel, dass die Bundesliga-Schiedsrichter ein guter Dienstleister für attraktiven Bundesliga-Fußball sind.“

Zweitliga-Schiedsrichter individuell weiterentwickeln

Rainer Werthmann sagt: „Bereits seit der Saison 2017/2018 konnte ich die Schiedsrichter der 2. Bundesliga in ganz unterschiedlichen Funktionen begleiten und fördern. Umso mehr freue ich mich nun darauf, diese Zusammenarbeit in der neuen Funktion intensivieren zu können und meine Kraft und Energie diesem ebenso talentierten wie engagierten und motivierten Schiedsrichter-Team widmen zu können. Im Verbund mit dem bewährten Funktionsteam werde ich versuchen, die Schiedsrichter individuell weiterzuentwickeln und zu fordern, zudem ihre Potenziale zu erkennen und so zu fördern, dass sie für einen möglichen weiteren Karriereschritt bestens vorbereitet und gerüstet sind.“

Florian Meyer erklärt: „Meine Kollegen und ich arbeiten mit dem Selbstverständnis eines Trainerteams. Wir tauschen uns ligenübergreifend zu Leistungsentwicklungen der Schiedsrichter*innen und zu den Entwicklungen im modernen Fußball aus und nehmen an den Trainingslagern der jeweils anderen Sportlichen Leiter teil, um eine einheitliche wie durchlässige Philosophie und Regelauslegung von der Bundesliga bis zur 3. Liga zu gewährleisten. Impulse und Maßnahmen aus der Arbeit mit den Schiedsrichtern der Bundesliga und 2. Bundesliga möchte ich aufgreifen und sie als zusätzliche Angebote für die Schiedsrichter*innen der 3. Liga nutzbar machen.“

 

 

 

 

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