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Preußen Münster: Kapitän Marc Lorenz als Königstransfer

34-jähriger Linksverteidiger verfolgt beim SCP hohe Ziele.
Der aktuelle Vizemeister SC Preußen Münster, der in der neuen Saison 2022/2033 der Regionalliga West als Meisterschaftsfavorit ins Rennen geht, verzeichnete mit jeweils zwölf Zu- und Abgängen einen recht großen Umbruch im Kader. Unter anderem verließen Leistungsträger wie Kapitän Julian Schauerte (aus familiären Gründen zum Aufsteiger 1. FC Kaan-Marienborn) sowie Marcel Hoffmeier (zum SC Paderborn 07), Dominik Klann (SC Verl), Luke Hemmerich (SpVgg Bayreuth) oder Robin Ziegele (FSV Zwickau), die jeweils zu höherklassigen Vereinen wechselten, den Traditionsklub.

Dennoch kann Preußen-Trainer Sascha Hildmann auch in der bevorstehenden Spielzeit auf viel Erfahrung zurückgreifen. So waren Routiniers wie Mittelfeldspieler Dennis Grote (35/zuletzt FC Wacker Innsbruck), Linksverteidiger Marc Lorenz (34/ Karlsruher SC) oder Angreifer Andrew Wooten (32/VfL Osnabrück) auch schon in der Bundesliga und 2. Bundesliga am Ball. Vor allem der gebürtige Münsteraner Lorenz (auf dem Foto rechts), der bereits in der Jugend sowie von 2009 bis 2011 für die Preußen gekickt hatte, gilt als „Königstransfer“ und wurde auch direkt zum neuen Spielführer ernannt.

Vielversprechende Zugänge aus höheren Ligen sicherten sich aber auch Münsters wohl härteste Titelkonkurrenten. So wechselten etwa Marco Stiepermann (SC Paderborn 07) und Jeron Al-Hazaimeh (SV Meppen) zum Wuppertaler SV. Lars Lokotsch und Dustin Willms (beide FSV Zwickau) heuerten bei Fortuna Köln an, der ehemalige iranische Nationaltorhüter Daniel Davari kehrte von Rot-Weiss Essen zu Rot-Weiß Oberhausen zurück. Auch Offensivspieler Leroy-Jacques Mickels (Türkgücü München) ist künftig für die „Kleeblätter“ aktiv.

Besonders viel Arbeit wartet auf den ehemaligen Bundesligaprofi Sunday Oliseh (47), der als neuer Trainer den SV Straelen übernommen hat. Den nicht weniger als 21 Abgängen, darunter der beste Torschütze Cagatay Kader (zur U 23 von Borussia Mönchengladbach) und der jetzige SVS-Sportdirektor Kevin Wolze (Karriere nach dem zweiten Kreuzbandriss beendet), stehen auch 20 Neuverpflichtungen gegenüber.

Den bekanntesten Namen nahm die SG Wattenscheid 09 unter Vertrag. Nach mehr als vier Jahren Fußballpause, die er unter anderem mit American Football und Leichtathletik (100 und 200 Meter-Sprint) gefüllt hatte, stürmt Kim Sané wieder für den Lohrheide-Klub. Der 27-jährige Offensivspieler ist der Sohn von Wattenscheids Vereinslegende Souleymane Sané und der ältere Bruder von Nationalspieler Leroy Sané vom FC Bayern München.

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