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Galopp Ascot: Torquator Tasso wird Zweiter im Millionenrennen

Auenquelle-Hengst bleibt auf Kurs in Richtung Titelverteidigung im „Arc“.
Der fünfjährige deutsche Spitzen-Galopper Torquator Tasso (Foto), der im letzten Jahr den berühmten Prix de l’Arc de Triomphe in Paris-Longchamp gewonnen hatte, verfehlte am Samstag im englischen Ascot nur knapp den nächsten großen Coup. In den „King George IV and Queen Elizabeth Stakes“, einem mit umgerechnet 1,056 Millionen Euro dotierten Rennen der höchsten Kategorie über 2.400 Meter, konnte sich der vom Niederländer Paul Vandeberg gezogene fünfjährige Hengst nur nicht gegen den fünfjährigen Pyledriver, geritten von Patrick McDonald, durchsetzen und kam als Zweiter über die Ziellinie.

Torquator Tassos Trainer Marcel Weiß aus Mülheim dürfte mit dem Ergebnis dennoch zufrieden sein. „Ein Platz unter den ersten drei Pferden ist das Ziel“, sagte Weiß im Vorfeld des Rennens. Für Torquator Tasso und seinen Erfolgsjockey René Piechulek (München) war es jeweils das England-Debüt.

Marcel Weiß meinte: „Wir haben alles richtig gemacht und sind super happy. Die Reise nach Ascot hat sich für uns auf jeden Fall gelohnt. Außerdem hat „Tasso“ allen Kritikern bewiesen, dass er auch auf gutem Geläuf eine Welklasseleistung abrufen kann.“

Jockey René Piechulek: „Wir wollten das hohe Tempo anfangs nicht mitgehen. Mit zunehmender Distanz kam er dann immer besser ins Rollen. Es war ja erst sein dritter Start im laufenden Jahr. Ich bin sehr glücklich.“

Nach dem Start in Ascot soll es für den im Besitz des Gestüts Auenquelle (Rödinghausen) stehenden zweimaligen „Galopper des Jahres“ über Iffezheim zur möglichen Titelverteidigung im Prix de l’Arc de Triomphe am ersten Oktober-Wochenende in Paris-Longchamp gehen. Noch nie zuvor in der Geschichte dieses Rennens ist ein deutscher Arc-Sieger angetreten, seinen Titel zu verteidigen.

Platz drei für Schiergen-Stute Novemba in den „Valiant Stakes“

Im Rahmenprogramm der „King George“ kam die deutsche Stute Novemba in den „Valiant Stakes“ in einem Feld von neun Teilnehmern als Drittplatzierte im Ziel ein. Die aus Köln angereiste vierjährige Stute, trainiert von Peter Schiergen, musste sich über die 1.600-Meter-Distanz lediglich den beiden „Engländerinnen“ Jumbly (mit Hollie Doyle) und Oscula (mit William Buick) geschlagen geben. Die Brümmerhoferin Novemba wurde, ebenso wie Torquator Tasso, von Jockey René Piechulek gesteuert.

Foto-Quelle: Marc Rühl/Deutscher Galopp

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