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Galopp Iffezheim: Neue Startmaschine für „Große Woche“

Einzelne Boxen sind durchgehend mit Polsterungen ausgestattet.
„Baden Galopp“, der Betreiber der Galopprennbahn in Iffezheim bei Baden-Baden kann sich rechtzeitig zu der am 27. August beginnenden „Großen Woche“ über eine neue Startmaschine freuen. Die Anlage wurde in Einzelteilen geliefert und dann in zwei Tagen vor Ort zusammengebaut.

„Damit verfügt Baden Galopp über die modernste und neueste Startmaschine in ganz Deutschland“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Stephan Buchner. „Diese weist gegenüber ihrer Vorgängerin etliche Vorzüge auf. Vor allem ist sie dank vieler Details pferdefreundlicher.“

So sind den einzelnen Boxen durchgehende Polsterungen angebracht, um die Verletzungsgefahr für Pferde und Reiter zu minimieren. Optisch ist die Startmaschine nach vorne offener gestaltet. Die Fronttüren wurden so gebaut, dass sie potentielle Gefahren wie ein Hängenbleiben ausschließen. Insgesamt hat der bei Nangis bei Paris ansässige Hersteller den Komfort und die Sicherheit der Aktiven bei allen Fortentwicklungen in den Mittelpunkt gerückt.

Technisch ist die Neuanschaffung ebenfalls besser ausgestattet: So sind die Reifen doppelt so breit wie bisher. Damit verteilt sich der Druck auf dem Boden gleichmäßiger, was dem Geläuf insbesondere bei Nässe zugutekommt. Betrieben wird die Startmaschine elektro-hydraulisch und ist doppelt gesichert. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass die Elektrik versagt, kann die Maschine auch mechanisch geöffnet werden. Maximal 18 Pferde können aus den Einzelboxen der neuen Startmaschine ins Rennen gehen.

Der breitere der zwei Teilen umfasst 14 Startboxen, ein weiterer, ankoppelbarer Teil umfasst vier Boxen. Allerdings führt die Konstruktion der Maschine dazu, dass sie insgesamt zwei Meter breiter ist als die alte. Nach Tests an den verschiedenen Startstellen hat dies zur Folge, dass an einigen Positionen nur noch 17 statt wie bisher 18 Pferde an den Start gehen können. Eine Beschränkung, die der Veranstalter angesichts des deutlich höheren Sicherheitsstandards allerdings gerne in Kauf nimmt.

Foto-Quelle: Baden Galopp

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