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Galopp Düsseldorf: Andrasch Starke setzt auf Schlenderhan-Stute

Deutschlands erfolgreichster Jockey reitet Mountaha in der „Diana“.

Am Sonntag ist es so weit: 14 hochkarätige Vollblutstuten aus dem In- und Ausland treten an, um auf der Düsseldorfer Galopprennbahn am Grafenberg den 164. Henkel-Preis der Diana zu gewinnen. Das bedeutendste Zuchtrennen für dreijährige Stuten, auch Deutsches Stuten-Derby genannt, führt über die Distanz von 2.200 Metern und ist mit 500.000 Euro dotiert. Startzeit ist gegen 17 Uhr.

Geht es nach den Wettmärkten, so hat die irische Stute Toy, trainiert von Aidan O’Brien und geritten von Starjockey Ryan Moore, die Nase vorne. Toy vertritt einen der größten und erfolgreichsten Rennställe Europas und war zuletzt sehr gute Zweite in den „Irish Oaks“, dem irischen Pendant zur deutschen „Diana“. Dass der irische Meistertrainer persönlich in Düsseldorf vor Ort sein wird, ist vielleicht auch ein Hinweis.

Rechnerisch die meisten Chancen auf den Sieg hat Trainer Markus Klug aus Köln-Heumar, denn er schickt gleich fünf Kandidatinnen ins Rennen. Andrasch Starke, Klugs Stalljockey und mit mehr als 2.700 Erfolgen siegreichster deutscher Jockey aller Zeiten, hat sich für Mountaha (Foto) entschieden – aus der Zucht und im Besitz des Gestüts Schlenderhan (Bergheim), Deutschlands ältestem Privatgestüt. Ebenfalls mit guten Chancen kommen die weiteren Klug-Stuten Wagnis und Well Disposed an den Start. Beide gewannen wichtige Vorbereitungsrennen für den Henkel-Preis der Diana und tragen die Traditionsfarben des Gestüts Röttgen. Letztere ist außerdem die Schwester zweier Derbysieger.

Der sechsmalige Championtrainer Peter Schiergen (Köln) hat gerade mit Sammarco sein sechstes Deutsches Derby gewonnen. Er schickt Nachtrose und Night Holy ins Rennen, um den Stutenklassiker in Düsseldorf zum fünften Mal zu gewinnen.

Hut-Wettbewerb zum Jubiläum „200 Jahre Galopprennen in Deutschland“

Der deutsche Galopprennsport feiert in diesem Jahr sein 200-jähriges Bestehen. Anlässlich des Jubiläums führt der Dachverband „Deutscher Galopp“ – wie zuvor auch schon in Hamburg und München – am Sonntag in Düsseldorf gemeinsam mit einem Partner einen Hut-Wettbewerb mit sehr attraktiven Preisen durch. So winkt dem oder der Gewinner*in unter anderem ein fünftägiger Aufenthalt im Luxusresort Rügen.

Insgesamt stehen am Grafenberg ab 13.45 Uhr neun Prüfungen auf dem Programm. Weitere Höhepunkte neben der „Diana“ sind das mit 55.000 Euro dotierte „Fritz Henkel Stiftung-Rennen“ sowie das Grafenberger BBAG-Auktionsrennen (52.000 Euro) für dreijährige Pferde. Beide Rennen führen über die Meile.

Foto-Quelle: Marc Rühl/Deutscher Galopp

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