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Galopp Dresden: Heimsieg für Stefan Richters Flamingo Hollow

Mehr als 6.000 Besucher beim insgesamt dritten Renntag der Saison 2022.
76 Pferde in neun Rennen, 6.212 Besucher und ein Wettumsatz von 155.899 Euro: Das sind die wichtigsten Zahlen des dritten Saison-Renntages auf der Galopprennbahn in Dresden-Seidnitz. Letztere klingt vergleichsweise niedrig, ist aber mit der Übertragung der ersten sechs Rennen in die französischen Buchmacher-Läden der PMU zu erklären. Dorthin wanderten auch viele deutsche Wetter aufgrund der attraktiveren Quoten ab. Wurden beispielsweise im fünften Dresdner Rennen mit der Viererwette hierzulande rund 35.000 Euro (davon 15.000 Euro in der Viererwette) eingesetzt, betrug der Umsatz in Frankreich allein in dieser Prüfung sagenhafte 366.000 Euro. Dafür übernimmt die PMU rund 80 Prozent des Dresdner Rennpreises, womit der Rennverein eine schwarze Zahl schreibt.

Auch sportlich konstatieren die Gastgeber eine positive Bilanz. Mit Flamingo Hollow gab es einen Heimsieg, die Verpflichtung des französischen Starjockeys Hugo Besnier hatte sich für Trainer Stefan Richter also schon gelohnt. Im Hauptereignis, dem „Sommer Preis“, hatte Richters Woodstone unter Besnier allerdings nichts mit dem Ausgang des Geschehens zu tun. Das mit 22.500 Euro dotierte Rennen gewann Nastaria mit Miguel Lopez im Sattel für Trainerin Anna Schleusner-Fruhriep (Marlow).

Zwei Trainer konnten sich über jeweils zwei Treffer freuen. Bohumil Nedorostek (Hannover) sattelte jeweils für den Stall von Aesch erst die 183:10-Außenseiterin Gina da Vinci und dann Gina’s Flight (107:10) zum Sieg. Toni Potters (Achim bei Bremen) gewann die letzten beiden Rennen mit Perfect Glory unter René Koplik und Para mit Tochter Marissa Potters im Sattel. Für sie war es der erste Karriere-Treffer überhaupt.

Rennvereinspräsident Michael Becker bilanzierte: „Es war ein rundum gelungener Renntag mit einer tollen Kulisse. Dass zu dieser ungewöhnlichen Startzeit mehr als 6.000 Besucher kommen, ist schon erstaunlich. Ich freue mich über den Heimsieg, aber auch darüber, dass das Hauptereignis ein Pferd aus dem Osten gewonnen hat.“

Foto-Quelle: Galopprennverein Dresden

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