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SG Wattenscheid 09: Pflichtaufgabe für Britscho-Team nach Debakel

Nach 0:8 in Ahlen wartet Landesligist SV Hohenlimburg im Westfalenpokal.
Einen „Tag zum Vergessen“ erlebte Aufsteiger SG Wattenscheid 09 im Gastspiel bei Rot Weiss Ahlen. Gegen den Ex-Klub von Trainer Christian Britscho (Foto/52) kassierte der ehemalige Bundesligist die höchste Niederlage seiner Regionalliga-Historie. Zuletzt hatte der Traditionsklub in der Saison 1980/1981 in der 2. Bundesliga bei Hertha BSC ebenfalls 0:8 verloren. Jetzt stehen nach drei Spieltagen null Punkte und 2:16 Tore zu Buche

Dabei hatte die SGW in Ahlen bei einem Pausenstand von 0:1 zunächst noch berechtigte Hoffnungen auf etwas Zählbares. „Dass wir dann so unter die Räder kommen, war nicht absehbar“, so Britscho gegenüber dem Fachmagazin kicker und MSPW. „Das zweite und dritte Gegentor fielen nach der Pause viel zu früh. Dass wir dann so auseinanderbrechen, darf aber nicht passieren.“

Vor allem die Zweikampfführung gefiel dem Cheftrainer nicht. „Alles Weitere werden wir intern klar und deutlich ansprechen“, kündigte Britscho an. Bei der Videoanalyse wartet viel Anschauungsmaterial, um es am Samstag im Heimspiel gegen Fortuna Köln besser zu machen. „Auch wenn sich das irgendwie seltsam anhört: Ich bin fast froh darüber, dass es in dieser Höhe ausgegangen ist und unsere Fehler knallhart bestraft wurden. So dürfte wirklich auch dem Letzten ein Licht aufgehen, an welchen Dingen wir zu arbeiten haben und wo wir uns verbessern müssen, um in der Regionalliga anzukommen.“

Als nächste Aufgabe steht zunächst aber am Mittwoch (ab 19 Uhr) beim Landesligisten SV Hohenlimburg die Erstrundenpartie im Westfalenpokal auf dem Programm. „Dabei erwarte ich, dass wir unsere Spielidee umsetzen und uns für die Partie gegen Fortuna Köln einspielen“, so Britscho. Offen ist der Einsatz von Angreifer Kim Sané, der in Ahlen mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ausschied.

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