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Rot-Weiss Essen: Mittelfeldspieler Björn Rother redet Klartext

Zugang vom FC Hansa Rostock legt nach Fehlstart Finger in die Wunde.
Mit 40 Einsätzen in der 2. Bundesliga und 133 Drittliga-Partien gehört Rot-Weiss Essens Mittelfeldspieler Björn Rother (26/auf dem Foto links) zu den erfahrensten Profis im Kader. Auch deshalb scheute sich der Zugang vom FC Hansa Rostock nicht, nach dem bitteren 1:4 gegen den FC Viktoria Köln den Finger in die Wunde zu legen. „Unsere besten Leute sind aktuell die Fans. So wird es für uns sportlich nicht reichen“, sprach Rother Klartext – und sparte dabei nicht mit Selbstkritik: „Das betrifft auch meine eigene Leistung.“

Zwar hatte der Aufsteiger in den ersten 20 Minuten gut begonnen, kassierte aber mit einer der ersten Kölner Aktionen das 0:1. „Es nervt einfach, immer wieder in Rückstand zu geraten“, so Rother: „In einigen Phasen der Spiele sind wir regelmäßig zu passiv und werden dann sofort mit Gegentoren bestraft. Unser Torhüter Jakob Golz ist dabei die ärmste Sau, war bei allen Treffern machtlos. Das müssen wir ganz schnell abstellen.“

Trainer Christoph Dabrowski (44) schlug in dieselbe Kerbe. „Auszeiten von 15 oder 20 Minuten kann sich in der 3. Liga niemand erlauben“, sagte der Ex-Profi: „Wir benötigen Stabilität und auch den unbedingten Willen, das eigene Tor zu verteidigen.“ Elf Gegentreffer nach den ersten drei Spielen sprechen Bände und sind ein neuer Negativrekord. Dabrowski: „Wir zahlen viel Lehrgeld. Das muss so bald wie möglich aufhören.“ Am besten schon am Samstag, 14 Uhr, im Revierderby bei der U 23 von Borussia Dortmund.

Foto-Quelle: Rot-Weiss Essen

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