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Fußball im Revier: Bundespolizei zieht nach Vorkommnissen Bilanz

Mehrere gewaltsame Auseinandersetzungen rund um Spiele festgestellt.
Anlässlich der Fußball-Begegnungen in Dortmund und Gelsenkirchen war die Bundespolizei am Samstag in den Hauptbahnhöfen Dortmund, Essen, Gelsenkirchen und Bochum im Einsatz. Hierbei stellten die Einsatzkräfte mehrere gewaltsame Auseinandersetzungen fest.

Aufgrund von Baumaßnahmen im Personentunnel und im U-Bahnbereich des Dortmunder Hauptbahnhofes, kam es nach Ankunft mehrere Fußballfans beider Lager und anderer Reisender zu Verzögerungen.

Während des Fußballspiels der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund in der 3. Liga gegen Rot-Weiss Essen (1:0) wurde ein RWE-Anhänger im Bahnhof Dortmund-Dorstfeld von einem bisher unbekannten Jugendlichen, welcher ein Trikot von Juventus Turin trug, mit einem Schlagstock attackiert. Der geschädigte 55-Jährige wurde im Gesicht getroffen. Rettungskräfte brachten den Essener anschließend in ein Krankenhaus.

Während der Abreise vom Signal Iduna Park kam es zwischen Anhängern von Rot-Weiss Essen zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Im Zuge dessen wurde ein alkoholisierter 30-Jähriger an der Hand und im Gesicht verletzt. Eine 26-Jährige soll einen Faustschlag gegen den Kopf erhalten haben. Alle Beteiligten verzichteten auf eine medizinische Behandlung.

Gegen 16.30 Uhr wurden Anhänger von Fortuna Köln, die das Regionalliga-Spiel der SG Wattenscheid 09 gegen Fortuna Köln (3:0 besucht hatten, von Bundespolizisten im Hauptbahnhof Bochum des Bahnsteigs verwiesen, auf dem wenig später die S1 aus Dortmund einfuhr. Als sich die Kölner Fans den Anweisungen widersetzen und dennoch die S1 in Richtung Essen nutzen wollten, trafen diese auf mehrere Anhänger des Essener Vereins. Im Anschluss kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen beiden Fanlagern, die durch konsequentes Einschreiten der Bundes- und Landespolizei beendet werden konnte.

Im Zuge dessen bewarf ein bisher unbekannter Anhänger von Rot-Weiss Essen einen Bundespolizisten mit einer Glasflasche. Die Bundespolizei wird Videoaufzeichnungen aus dem Zug und aus dem Bahnhof auswerten und leitete Ermittlungen, unter anderem wegen Landfriedensbruch ein. Hierbei stellten die Beamten mehrere Sachbeschädigungen in der S1 fest. Auch diese werden Gegenstand der Ermittlungen sein.

Im Dortmunder Hauptbahnhof wurden Einsatzkräfte gegen 19 Uhr wegen Streitigkeiten in einem Drogeriemarkt alarmiert. Vier Anhänger der Essener sollen einen Mitarbeiter angegriffen haben. Bundespolizisten nahmen die Beschuldigten (28, 36, 41, 63) vorläufig fest und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

Während der Abreisephase der Bundesliga-Begegnung des FC Schalke 04 gegen Borussia Mönchengladbach (2:2) musste der angekündigte Entlastungszug, der für die Rückreise der Gladbacher Fans angefordert worden war, außerplanmäßig das Ankunftsgleis wechseln. Ein Thalys, der in Richtung Essen Hauptbahnhof fuhr, musste im Gelsenkirchener Hauptbahnhof, aufgrund eines medizinischen Notfalls unplanmäßig halten. Sanitäter der Bundespolizei versorgten einen Reisenden bis zum Eintreffen der Rettungskräfte der Feuerwehr Gelsenkirchen.

Im weiteren Verlauf kam es aufgrund von Kapazitätsproblemen von Regelzügen im Gelsenkirchener Hauptbahnhof zu mehreren Verzögerungen. Weitere Ereignisse stellte die Bundespolizei Dortmund rund um die Fußballspiele in ihrem Zuständigkeitsbereich nicht fest.

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