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DFB reagiert auf Auswirkungen der Energiekrise auf Fußballvereine

Mehrkosten bei Durchführung des Trainings- und Wettkampfbetriebs.

Der russische Angriffskrieg in der Ukraine hat zu starken Preissteigerungen bei Strom und Heizmaterialien geführt. Auch den rund 24.500 Fußballvereinen und dem gesamten organisierten Sport in Deutschland drohen bei der Durchführung des Trainings- und Wettkampfbetriebs dadurch hohe Mehrkosten. Viele Vereine können in den kommenden Monaten in finanzielle Notlagen geraten, die ihre Überlebensfähigkeit massiv bedrohen würden. Darüber hinaus ist zu befürchten, dass sich die undifferenzierte Schließung von Sportanlagen durch Kommunen, wie wir sie bereits während der Pandemie erlebt haben, wiederholt.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf wird dazu am nächsten Dienstag (23. August) im Bundeskanzleramt mit Wolfgang Schmidt, dem Bundesminister für besondere Aufgaben, reden. Außerdem hat Neuendorf die Bundesregierung – namentlich Bundeskanzler Olaf Scholz, Bundesinnenministerin Nancy Faeser und Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Energie – angeschrieben. Dieses Schreiben ist zeitgleich von den Präsidenten der 21 im DFB organisierten Landesverbände an die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten verschickt worden.

In diesem werden drei Handlungsfelder benannt: keine Schließung von Sportstätten, kurzfristige Finanzhilfen für Vereine und Kommunen sowie eine langfristige Investitionsoffensive für Sportstätten.

Um trotz zu befürchtender Energieengpässe gut durch die dunkle und kalte Jahreszeit zu kommen, gibt der DFB seinen Vereinen mögliche Hilfestellungen zur Nachhaltigkeit, insbesondere zum aktiven Energiesparen.

Quelle: DFB

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