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SC Verl: E-Sportler des Drittligisten machen Triple perfekt

Nach Champions League gewinnt Sportclub beide nationalen Titel.


Mehr geht nicht! Die E-Sportler des Drittligisten SC Verl machten jetzt ihren kompletten Triumph perfekt. So stehen die Ostwestfalen am Saisonende der „ProLeague Championship“ an der Tabellenspitze und verteidigten damit ihren Titel aus der vorherigen Saison.

Nach 34 intensiven Spieltagen konnte sich die Mannschaft von der Poststraße mit einem fulminanten 10:1-Erfolg gegen Bayer 04 Leverkusen die entscheidenden Punkte für den erneuten Gewinn der Meisterschaft sichern. Die Verler stellten neben der stärksten Defensive auch den treffsichersten Angriff und konnten sich damit gegen die stark aufspielende Konkurrenz behaupten. Außerdem sicherte sich der Sportclub in einem dramatischen Finale gegen die Stuttgarter Kickers den Pokalsieg und feierte so erstmals in der Vereinsgeschichte das nationale Double.

Vereinsmanager Abdurrahim Sener ist nach dem Saisonende mehr als sehr zufrieden und überglücklich: „Als kleines Kind hat wohl jeder mal davon geträumt, mit seinem Verein die Deutsche Meisterschaft zu gewinnen. Uns ist es jetzt virtuell zum zweiten Mal gelungen. Die erste Meisterschaft war wie im Traum, aber die Titelverteidigung ist unbeschreiblich. Der Pokalsieg ist dann auch noch die Kirsche auf der Sahnetorte und die Krönung einer unglaublichen Saison. Der gesamte Verein und natürlich ich sind stolz auf das gesamte Team. Jeder Einzelne hat hart dafür gearbeitet und wurde am Ende belohnt.“

Aber auch international schreibt der SC Verl große Schlagzeilen. Was in der Sportclub Arena des Drittligisten als unmöglich gilt, ist für die E-Footballer pure Realität. Sie gewannen nämlich auch in dieser Saison auch die Champions League und stellte somit das erfolgsreichste Team nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa.

Die „ProLeague Championship“ ist ein digitaler Wettbewerb, in dem eingetragene Sportvereine in aktuell drei Ligen gegeneinander antreten. Der Sportclub ist inzwischen sogar mit einer zweiten Mannschaft vertreten, die in der „Championship Two“ ebenfalls für Aufsehen sorgen konnte. Gespielt wird die Sportsimulation FIFA im Modus Pro Clubs, bei dem für jede Mannschaft elf Spieler*innen auf dem virtuellen Rasen stehen. Der sportliche Wettbewerb ist mit dem analogen Vereinsfußball vergleichbar. In Hin- und Rückrunde treten die Teams gegeneinander an, sammeln Punkte und Erfolgserlebnisse und küren am Ende der Saison neben dem Meister auch die Teams, die sich einen der begehrten internationalen Startplätze sichern konnten.

Der virtuelle Vereinssport erfährt seit Jahren einen Aufschwung, so dass inzwischen professionelle Strukturen obligatorisch geworden sind. Patrick Baur, Geschäftsführer bei „esport-manager.com“, dem Medienpartner der „ProLeague“, erklärt: „Für Sportvereine ergibt sich in diesem Ligabetrieb die Möglichkeit, ihr Wirken digital zu verlängern. Der Modus „11 vs. 11″ überträgt das analoge Fußballspiel auf den virtuellen Rasen. Eine spielstarke Mannschaft funktioniert nicht ohne Kommunikation, Trainingseifer und dem Streben nach taktischen Verbesserungen. Und gerade deswegen wird der sportliche Wettbewerb von neuen sowie bestehenden Mitgliedern sehr geschätzt.“

Foto-Quelle: SC Verl

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