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Galopp Düsseldorf: Eduardo Pedroza überrascht im Junioren-Preis

Zweijähriger Hengst De La Soul siegt für Trainer Andreas Wöhler.
Der zweijährige Hengst De La Soul (66:10) gewann am Sonntag auf der Düsseldorfer Galopprennbahn für den „Stall Triple A“ den traditionsreichen Junioren-Preis. Unter Jockey Eduardo Pedroza (Foto) siegte der von Andreas Wöhler in Gütersloh trainierte Sea The Moon-Sohn in diesem mit 22.500 Euro dotierten Rennen nach großem Kampf gegen die aus England angereiste Stute Crackovia mit René Piechulek (München) im Sattel. Dritte wurde nach 1.600 Metern Evina unter Martin Seidl (Köln). Die Favoritin Leona Playa wurde nur Fünfte.

Es war schon eine kleine Überraschung, dass De La Soul den Sieg im Düsseldorfer Höhepunkt davontrug. Jockey Eduardo Pedroza: „Er hatte sich beim letzten Start noch etwas dumm angestellt. Nach seinen Arbeitsleistungen waren wir im Team überzeugt, dass er die Klasse hat, ein solches Rennen zu gewinnen. Schön, dass er dies nun bestätigt hat.“

Wenn der Postman zum Sieg „klingelt“ – Starke in Bestform

Der Sieger im BBAG Auktionsrennen heißt Postman (42:10). Mit Jockey Andrasch Starke (Köln) im Sattel gewann der zwei Jahre alte Hengst aus dem Besitz des „Stalles Simply Red“ den mit 52.000 Euro dotierten zweiten Höhepunkt des Tages vor dem lange führenden Power Daddy (Adrie de Vries) und Mister Hollow (Leon Wolff). Lange sah es nach einem Erfolg von Power Daddy aus. Erst auf den letzten Metern kämpfte sich Postman mit einer großen Speedleistung vorbei. Neun Pferde liefen.

Trainer Markus Klug (Köln-Heumar) sagte: „In Düsseldorf läuft es dieses Jahr für meine Schützlinge einfach gut. Postmans Formen waren ja gut genug, um hier vorne aufzutauchen. Die zwei Kilo weniger als der Zweitplatzierte haben aber natürlich auch geholfen. Wir bleiben eher auf der Auktionsrennen-Route, das Ferdinand Leisten Memorial ist das nächste Ziel.“

Jockey Andrasch Starke resümierte nach seinem dritten Tagestreffer: „Das ist ein sehr emotionaler Erfolg für mich, weil ich mit dem Besitzer seit mehr als 25 Jahren befreundet bin. Erst dachte ich, dass ich nur Zweiter werden könnte. Dann zog Postman aber immer besser an und wir sind noch knapp hingekommen.“

Das höchste Handicap des Tages (11.000 Euro, 1.600 Meter) ging mit Tarkhan (24:10) an das Gestüt Auenquelle von Peter Michael Endres (Duisburg), Präsident des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins, und Karl-Dieter Ellerbracke (Rödinghausen). Im Sattel des von Roland Dzubasz in Neuenhagen trainierten Siegers war Jockey Michael Abik im Einsatz.

Smrczek-Heimsieg am Grafenberg dank Black Echo

Jubelstimmung gab es im Grafenberger Stall von Trainer Sascha Smrczek bereits nach der ersten von insgesamt zehn Tagesprüfungen. Denn die von ihm trainierte dreijährige Stute Black Echo (31:10) landete gleich zu Beginn des Renntages einen sehenswerten Heimerfolg. Auch sehr zur Freude ihrer Besitzer, dem Stall Moorea, für den Andrasch Starke fulminant loslegte.

Apropos Andrasch Starke. Dem besten deutschen Jockey aller Zeiten gelangen insgesamt drei Tageserfolge. Erst legte er bei den Zweijährigen für seinen Chef Markus Klug und dem Gestüt Röttgen nach. Mit dem nobel gezogenen Hengst Aspirant (42:10) kam Starke dabei Start-Ziel zum Zuge. Für den Röttgener könnte es demnächst im prestigeträchtigen Krefelder „Herzog von Ratibor-Rennen“ weitergehen. Sieger in den Basisrennen waren Jangkhe (168:10) unter Miguel Lopez, Laycan (20:10) mit Champion Bauyrzhan Murzabayev, Aboutyourbusiness (63:10) unter André Best, Outfit (34:10) mit Maxim Pecheur und Rocky (29:10) mit Lilli-Marie Engels.

Weiter geht es mit Galopprennen auf dem Grafenberg am 2. Oktober, wenn mit dem 102. Großen Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf der viel beachtete Saisonabschluss ansteht.

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Am Samstag stehen ab 10.50 Uhr sieben Rennen auf dem Programm.

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