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Galopp Dortmund: Folgt Tünnes auf Aff un zo im 138. Deutschen St. Leger?

Kölner Besitzer Holger Renz hat im Steher-Klassiker erneut gute Chancen.

Elf spannende Rennen stehen am Sonntag auf der Galopprennbahn im Dortmunder Stadtteil Wambel auf dem Programm. Dabei ist die Tageskarte gespickt mit sportlichen Höhepunkten. „Es ist der stärkste Renntag seit vielen Jahren in Dortmund“, sagt Andreas Tiedtke, Präsident des Dortmunder Rennvereins. Neben dem 138. Deutschen St. Leger ragen noch das BBAG-Auktionsrennen und der Dortmunder Stutenpreis heraus.

Erstmals bietet der Rennverein außerdem zwei Viererwetten mit garantierter Gewinnausschüttung an. Karten für das -Event gibt es bereits online auf der Website www.dortmunder-rennverein.de oder an der Tageskasse zu kaufen. „Die Glastribüne ist für die Besucher offen und in der Eventhalle gibt es ein einladendes gastronomisches Angebot, so dass man trocken durch den Renntag kommt, sollte das Wetter nicht mitspielen“, betont Tiedtke.

Der Renntag beginnt bereits um 11.20 Uhr mit vier Leistungsprüfungen für die Vollblutzucht, die live in das Programm der französischen Wettgesellschaft PMU integriert sind. Es beginnt mit einem Rennen für Zweijährige über 1.800 Meter mit sechs Startern.

Das dritte Rennen des Tages (Start gegen 12.20 Uhr) ist dann bereits das erste große sportliche Highlight. Es ist ebenfalls den Youngstern vorbehalten, allerdings den zweijährigen Stuten. Das mit 52.000 Euro dotierte BBAG-Auktionsrennen über 1.400 Meter mit elf Kandidatinnen scheint eine ausgesprochen offene Angelegenheit zu sein. Der Kölner Trainer Waldemar Hickst hat mit Kamand und Loudina zwei heiße Eisen im Feuer. Die Favoritenrolle könnte aber dennoch der von Andreas Wöhler in Gütersloh trainierten Taiora zufallen.

Neuer Dortmunder Stutenpreis um 25.000 Euro

Das abschließende PMU-Rennen des Tages ist der neu geschaffene Dortmunder Stutenpreis, ein mit 25.000 Euro verbundenes Rennen über 2.050 Meter. Es dürfte sich ein spannender Kampf zwischen sechs dreijährigen und vier vierjährigen Stuten entwickeln. Bei den älteren Pferden werden der von Markus Klug (Köln-Heumar) trainierten Stella, zuletzt Dritte in einem ähnlichen Rennen in Iffezheim bei Baden-Baden, beste Chancen eingeräumt.

Bei den Dreijährigen ist man vor allem auf die Listensiegerin Nastaria von Anna Fruhriep-Schleusner (Marlow OT Dänschenburg) und den französischen Gast Chaussons Roses (Fabrice Chappet) gespannt. Sie war im Frühjahr Zweite im Schwarzgold-Rennen in Köln.

Elf Starter für 138. Deutsches St. Leger gemeldet

Eine hochklassige Angelegenheit wird das 138. Deutsche St. Leger (7. Rennen/Start gegen 14.30 Uhr). Die Prüfung führt über lange 2.800 Meter und trägt ein Preisgeld von 70.000 Euro – deutlich mehr, als sonst in Deutschland bei Rennen dieser Kategorie üblich ist.

Der Trainer des aktuellen Derbysiegers Sammarco, Peter Schiergen (Köln), bringt mit Tünnes und Nerium zwei Pferde an den Ablauf, die gerade in Iffezheim bei Baden-Baden nach langer Pause ihr Comeback feierten. Vor allem der dreijährige Tünnes überzeugte im „Preis der BBAG-Jährlingsauktion“ als Sieger, während sich Nerium nach neun Monaten Pause doch etwas schwertat. Die Wahl des Stalljockeys Bauyrzhan Murzabayev fiel jedenfalls auf Tünnes, der dem Kölner Holger Renz gehört – ebenso wie St. Leger-Vorjahressieger Aff un zo (Foto).

Der englische Gast Earlofcotswolds, den Nigel Twiston-Davies trainiert, dürfte ein echter Test für die heimischen Starter werden. Er hat zwar noch kein Rennen auf höchster Ebene gewonnen, aber dafür mehr als 90.000 Euro in einem Spitzenhandicap in Newcastle. Für ihn könnte die Distanz jedoch eher zu kurz sein, denn in Newcastle ging es über 3.270 Meter. Danach lief er sogar – allerdings erfolglos – im berühmten „Ascot Gold Cup“ über die Marathon-Strecke von 4.000 Meter.

Foto-Quelle: Marc Rühl/Dortmunder Rennverein

 

 

 

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