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Derby BVB gegen S04: Bundespolizei stellt vereinzelte Straftaten fest

Zwölfjähriger wurde von einer Glasflasche im Gesicht getroffen.
Während der Anreise zum Bundesliga-Derby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 (1:0) stellten Bundespolizisten im gesamten Zuständigkeitsbereich wenige Straftaten fest.

Bereits in der Anreisephase in Richtung Dortmund stellten Bundespolizisten am Bahnhof in Castrop-Rauxel einen 20-Jährigen. Dieser hatte aus der wartenden S2 (Fahrtrichtung Essen nach Dortmund) eine Glasflasche geworfen. Die Glasflasche traf einen zwölfjährigen Jungen im Gesicht. Bundespolizisten, die sich im Zug befanden, stellten den Mann aus Gelsenkirchen. Der Anhänger des FC Schalke 04 gab die Tat vor Ort zu und entschuldigte sich unverzüglich bei dem Jungen aus Castrop-Rauxel. Dieser musste mit dem Verdacht des Nasenbeinbruchs ein Krankenhaus aufsuchen. Die Bundespolizei ermittelt jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den Deutschen.

Nachdem die Entlastungszüge mit circa 1.400 Fans aus Gelsenkirchen den Dortmunder Hauptbahnhof erreicht hatten, stellten Bundespolizisten darin mehrere Sachbeschädigungen fest. In einem Zug wurde die Deckenverkleidung beschädigt. Teile dieser sind herausgebrochen worden. Zudem war die Scheibe einer Tür defekt. Unbekannte hatten den Zug auf der Hinfahrt mit bisher unbekannten Gegenständen beworfen, wobei die Scheibe zersplitterte. Es wurden Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen.

Die Rückreise der Fußballanhänger verlief ebenfalls ruhig. In der Abreise nutzten 2.900 Fans die Entlastungszüge zurück nach Gelsenkirchen. Zwei der drei zusätzlichen Züge wurden durch die Bundespolizei begleitet. In einem der Zusatzzüge stellten Bundespolizisten ebenfalls eine Sachbeschädigung fest. Hier brachen Unbekannte Teile der Deckenverkleidung heraus. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung.

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