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Galopp Paris-Longchamp: Torquator Tasso wird Dritter im „Arc“

Fünfjähriger Hengst des Gestüts Auenquelle wechselt bald in die Zucht.


Titelverteidiger Torquator Tasso (Foto) aus dem Trainingsquartier von Marcel Weiß in Mülheim an der Ruhr belegte am Sonntag im Prix de l’Arc de Tiomphe, dem bedeutendsten Galopprennen Europas auf der berühmten Rennbahn in Paris-Longchamp, vor 40.000 Zuschauerinnen und Zuschauern bei strömendem Regen als 91:10-Chance im Feld der 20 Teilnehmer den dritten Platz hinter der siegreichen Schimmelstute Alpinista (Luke Morris) aus England und dem dreijährigen französischen Aga Khan-Hengst Vadeni (Christophe Soumillon).

Keine Chance hatten dagegen die beiden weiteren deutschen Hoffnungen. Stall Salzburgs Mendocino und Gestüt Schlenderhans Mare Australis belegten die Plätze zwölf und fünfzehn.

Für den fünfjährigen Hengst Torquator Tasso, der dem Gestüt Auenquelle von Karl-Dieter Ellerbracke (Rödinghausen) und Peter Michael Endres (Duisburg) gehört und der in der französischen Hauptstadt von Weltklasse-Jockey Lanfranco „Frankie“ Dettori geritten wurde, war es definitiv der letzte Auftritt im „Arc“. Er wechselt im kommenden Jahr in die Zucht.

Mit seinem dritten Rang im 101. Prix de l’Arc de Tiomphe über 2.400 Meter avancierte Torquator Tasso, der aus der Zucht von Paul H. Vandeberg stammt, zum erfolgreichsten deutschen Rennpferd aller Zeiten nach Gewinnsumme. Diese beträgt jetzt 4,321 Millionen Euro. „Nur“ noch auf Rang zwei liegt nunmehr die Stute Danedream, die 2011 den „Arc“ für Deutschland gewonnen hatte, mit 3,7666 Millionen Euro.

Marcel Weiß (Trainer von Torquator Tasso) erklärte: „Wir sind mega happy. Er hat wieder einmal eine Topleistung abgerufen, mehr war aus Startbox 18 nicht drin. Unser Ziel, unter die ersten drei Pferde zu laufen, hat er eindrucksvoll erreicht.“

Mitbesitzer Peter Michael Endres betonte: „Vom Startplatz 18 war es natürlich nicht leicht, aber er hat alles gegeben. Er kann jeden Boden. Dass er in diesem Jahr noch einmal läuft, glaube ich eher nicht. Obwohl wir es noch nicht abschließend entschieden haben.“

Foto-Quelle: Marc Rühl/Rennclub Mülheim an der Ruhr

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