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1. FC Bocholt: Grüner Rasen oder „grüner Tisch“?

Verband will bald über „Hängepartie“ gegen Fortuna Köln entscheiden.
Comeback-Qualitäten stellte Regionalliga West-Aufsteiger 1. FC Bocholt in der Partie bei der U 23 von Borussia Mönchengladbach eindrucksvoll unter Beweis. Trotz eines 0:2- und eines späten 2:3-Rückstands sicherte sich der Aufsteiger zumindest noch einen Zähler. Stephané Mvibudulu (29/auf dem Foto links), Last-Minute-Neuzugang vom Nordost-Regionalligisten BSG Chemie Leipzig, markierte bei seinem zweiten Einsatz sein erstes Tor zum Endstand. „Mit seiner Schnelligkeit und seiner Ballbehauptung ist Stephané ein absoluter Gewinn für uns“, freut sich Bocholts Trainer und Sportlicher Leiter Marcus John (48/rechts), der eine Tätigkeit in Doppelfunktion über die Winterpause hinaus nicht mehr ausschließen möchte.

Wettbewerbsübergreifend ist der Ex-Zweitligist immerhin seit drei Spielen ungeschlagen. Zuletzt hatten die Bocholter im Niederrheinpokal auswärts auch den Ligakonkurrenten und Titelverteidiger SV Straelen (3:2) ausgeschaltet. Jetzt kommt es am Samstag, 14 Uhr, zum Wiedersehen im Kellerduell, diesmal am Bocholter „Hünting“. Torjäger Marcel Platzek (32) wird dann zwar noch nicht wieder dabei sein, soll aber nach seinem Muskelbündelriss in den kommenden Tagen zumindest wieder mit leichtem Lauftraining beginnen.

Hoffnung haben die „Schwatten“ auch noch auf die Chance, sportlich um drei Punkte gegen Fortuna Köln kämpfen zu können. Womöglich noch in dieser Woche könnte der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) die Entscheidung treffen, ob die ausgefallene Partie demnächst nachgeholt oder wegen der (eventuell zu späten) Absage für die Gäste aus Köln gewertet wird. „Wir können dokumentieren, dass alle Kriterien für die Absage ordnungsgemäß eingehalten wurden. Daher bin ich guter Dinge, dass die Begegnung sportlich auf dem grünen Rasen entschieden wird“, sagt Marcus John.

Foto-Quelle: 1. FC Bocholt

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