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SG Wattenscheid 09: Trainer Britscho hofft auf Angreifer Yesilova

28-Jähriger ist für Partie gegen SV Lippstadt 08 wieder eine Option.
Dass dem Aufsteiger und ehemaligen Bundesligisten SG Wattenscheid 09 eine schwere Saison in der Regionalliga West bevorsteht, kommt wenig überraschend. Nach der 2:3-Niederlage bei der U 21 des 1. FC Köln, dem siebten Spiel in Folge ohne dreifachen Punktgewinn, sind die Lohrheide-Kicker auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht.

Trotz des Negativlaufs ist die Moral beim Schlusslicht intakt, was auch der zwischenzeitliche Ausgleich nach dem schnellen 0:2-Rückstand belegt, auch wenn das Team am Ende mit leeren Händen dastand. „Wir haben gegen einen Gegner verloren, der unter Profibedingungen Fußball spielt. Davon sind wir so weit entfernt wie die Erde vom Mond“, will Wattenscheids Aufstiegstrainer Christian Britscho nichts von einer sportlichen „Talfahrt“ wissen. Britscho hat vielmehr eine positive Weiterentwicklung bei seinem Team ausgemacht. „Wenn noch einige Prozentpunkte hinzukommen, werden wir solche knappen Spiele künftig gewinnen“, erwartet der 52-jährige Polizeibeamte den nächsten Schritt.

Weil sich Offensivspieler Dennis Knabe-Lerche in der Schlussphase wegen einer Unsportlichkeit die Gelb-Rote Karte einhandelte, wird er am kommenden Sonntag, 14 Uhr, im wichtigen Heimspiel gegen den SV Lippstadt 08 fehlen. Auch Cheftrainer Christian Britscho, der in der Domstadt von Schiedsrichter Fasihullah Habibi (Duisburg) mit der Roten Karte aus dem Innenraum verwiesen wurde, muss von der Tribüne aus zuschauen und wird von seinem Co-Trainer Timo Janczak (40) vertreten. Die Hoffnungen liegen nicht zuletzt auf Angreifer Emre Yesilova (28/Foto), der in Köln wegen eines grippalen Infekts fehlte. „Emre hätte unserem Spiel gutgetan“, meint Britscho.

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