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SV Rödinghausen: Trainer Carsten Rump sieht „Super-Reaktion“

Auf Pokal-Aus in Meinerzhagen folgt Heimsieg gegen Wuppertaler SV.
Von einer „Wiedergutmachung“ wollte Carsten Rump (Foto/41), Cheftrainer des SV Rödinghausen, nach dem 2:1-Erfolg im Verfolgerduell der Regionalliga West gegen den Wuppertaler SV nicht sprechen. Schließlich ändert auch der fünfte Sieg im fünften Heimspiel in dieser Saison nichts daran, dass die Ostwestfalen durch die vorherige Pleite im Westfalenpokal-Achtelfinale beim Sechstligisten RSV Meinerzhagen (1:2) die große Chance auf die Titelverteidigung und damit auch auf die erneute Teilnahme am DFB-Pokal aus der Hand gegeben haben. Das Pokal-Aus war vor allem deshalb so bitter, weil in der Runde der letzten acht Mannschaften nach einem wohl noch nie dagewesenen „Favoritensterben“ jetzt kein einziger Dritt- oder Viertligist mehr im Rennen ist.

„Die Pokalniederlage tat sehr weh, zumal sie bei einer besseren Chancenverwertung absolut vermeidbar war“, betonte Rump, legte aber gleichzeitig viel Wert auf die Feststellung, dass es sich dabei keineswegs um ein Einstellungsproblem handelte. „Die Jungs haben alles versucht, aber an diesem Abend klappte es einfach nicht.“

Umso erleichterter und „mega-stolz“ auf sein Team war der SVR-Trainer nach der „Super-Reaktion“ gegen den WSV, zumal dabei zahlreiche Widerstände zu überwinden waren. Weder der frühe Rückstand durch den äußerst agilen Wuppertaler Angreifer Serhat Semih Güler (5.), noch der Ausfall von Jan Bach (Oberschenkelzerrung) sowie die frühzeitige verletzungsbedingte Auswechslung von Innenverteidiger Julian Wolff (Knie verdreht) konnten den SV Rödinghausen daran hindern, einen wichtigen Dreier einzufahren, den WSV damit deutlich zu distanzieren und wieder bis auf einen Zähler an Spitzenreiter SC Preußen Münster heranzurücken, nachdem dessen Gastspiel bei der U 23 des FC Schalke 04 witterungsbedingt bereits nach 25 Minuten beim Stand 1:0 für S04 abgebrochen wurde.

Carsten Rump hofft sehr, dass sich Wolffs Verletzung als nicht so gravierend herausstellt, ahnt aber nichts Gutes. „Wenn Jule den Platz verlässt, dann ist auch etwas passiert“, fürchtet der Trainer. Ein längerfristiger Ausfall des Leistungsträgers würde den SVR auch deshalb hart treffen, weil mit Mirko Schuster ein weiterer erfahrener Defensivspieler nach seiner Schulter-Operation noch mindestens für vier oder fünf Wochen fehlen wird.

Übrigens: Der Traum vom DFB-Pokal ist für Rödinghausen noch nicht ganz geplatzt. Da sich in dieser Saison auch wieder der bestplatzierte westfälische Regionalligist für den bundesweiten Pokalwettbewerb qualifiziert, bleibt noch eine „Hintertür“. Gleiches gilt allerdings auch für Meisterschaftsfavorit Münster, der im Verbandspokal ebenfalls gegen einen Westfalenligisten sensationell die Segel streichen musste (4:5 nach Elfmeterschießen bei der Spvgg. Erkenschwick).

Foto-Quelle: SV Rödinghausen

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