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BVB-Cheftrainer Edin Terzic: „Ein Ausrufezeichen gesetzt“

Borussia Dortmund holt gegen Bayern München 0:2-Rückstand auf.


Nach einem 0:2-Rückstand erkämpfte Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund im Top-Spiel gegen den FC Bayern München noch ein 2:2 (0:1) und ist damit weiterhin punktgleich mit dem deutschen Rekordmeister. Youssoufa Moukoko und Anthony Modeste ließen die Borussia in der Schlussphase jubeln.

Bereits am Dienstag, 21 Uhr, geht es für den BVB weiter. In der Champions League steht das Heimspiel gegen den FC Sevilla an. Das „Hinspiel“ in Spanien hatten die Dortmunder zuletzt 4:1 gewonnen. Bei einem weiteren Dreier könnte der Einzug in das Achtelfinale bereits perfekt sein.

Die Stimmen von der BVB-Homepage:

Sportdirektor Sebastian Kehl (im ZDF): „Mit wahnsinnig viel Engagement und toller Moral haben wir uns belohnt für ein gutes Spiel. Der Punkt ist mehr als gerecht. Wenn man in der 95. Minute das 2:2 gegen Bayern München schießt, kann es nicht emotionaler werden. Das gibt uns sehr viel Kraft. Und das tut auch Tony gut. Und vor allem war es für die Mannschaft sehr wichtig. Sie hat eine tolle Moral gezeigt. Besser kann man es nicht machen. Mit diesem 2:2 können wir leben. Wenn wir Spiele wie gegen den FC Bayern oder in Sevilla abliefern, mache ich mir um die Saison keine Gedanken.“

Cheftrainer Edin Terzic (auf der Pressekonferenz): „Es war ein sehr intensives Spiel. Besonders in der ersten Halbzeit haben wir sehr gut verteidigt und das Zentrum schließen können. Zum Schluss wurde es wild, das war durch die Einwechselungen auch gewollt. Sehr positiv war, dass wir bis zum letzten Moment daran geglaubt haben, dass noch etwas geht. Es war ein sehr verdienter Punkt, weil wir am Ende sehr viele Chancen herausspielen konnten. Wenn man gegen die Bayern 0:2 zurückliegt, gehen die Spiele normalerweise 0:4 oder 0:5 aus. Das ist diesmal nicht passiert. Wir konnten ein Ausrufezeichen hinter die Mentalitätsfrage setzen.“

Torschütze Anthony Modeste (bei Sky, Quelle: kicker): „Am Ende hätte ich zwei Tore schießen können, das ist klar. Dass ich noch das 2:2 gemacht habe, das ist das Wichtigste. Ich habe einfach weiter an mich geglaubt – wenn ich das nicht mache, wer soll das dann für mich tun? Und so habe ich mich noch belohnt. Ich habe viel auf den Deckel gekriegt, aber ich habe im Fußball schon alles gesehen. Ich muss positiv bleiben und immer an mich glauben.“

Angreifer Youssoufa Mokoko (bei BVB TV): „Das ist der helle Wahnsinn. Ich bin ausgerastet. Alle haben sich gefreut. Da sieht man, dass wir eine Mannschaft sind. Wir freuen uns über jedes Tor und besonders gegen Bayern in der 95. Minute. Mit diesem Tor wird auch Tony wieder das nötige Selbstvertrauen bekommen. Ich freue mich sehr für ihn. Ich lerne viel von ihm, er ist wie ein Vater für mich. Wir werden noch viele Tore von ihm sehen. Wir haben das gemacht, was der Trainer von uns verlangt hat. Jetzt können wir ein bisschen feiern. Aber Dienstag geht es weiter.“

Abwehrspieler Niklas Süle (bei Sky): „Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut gestanden, hatten vier bis fünf sehr gute Chancen. Wir haben uns in der Pause gefragt, warum wir 0:1 zurückliegen? Wir wussten, dass wir durch den Dreck gehen müssen, wenn etwas holen wollen.“

Innenverteidiger Nico Schlotterbeck (bei BVB TV): „Wir haben am Ende alles nach vorne geworfen. Ich habe unseren Torhüter Alexander Meyer zum Schluss zwei Minuten im Strafraum des Gegners gesehen. Zum Glück kommt meine Flanke auf Tony an, es freut mich umso mehr für ihn nach einer langen Durststrecke. Über das gesamte Spiel waren wir nicht schlechter, waren bei den Chancen sogar einen Tick besser, aber: Wir haben nicht gewonnen.“

Mittelfeldspieler Jude Bellingham (bei Sky): „Es ist sicher besser, einen Zähler mitzunehmen als mit leeren Händen aus der Partie zu gehen. Die Saison ist noch lang. Wer weiß, wofür der noch gut ist. Unser Charakter, die Fans und die Qualität haben uns zurückkommen lassen. Der späte Ausgleich hat sich ganz besonders angefühlt. Die Bayern haben ein brillantes Team. Es war richtig hart, gegen sie zu spielen. Es war ein komplettes Spiel von der gesamten Mannschaft.“

Flügelstürmer Karim Adeyemi (bei BVB TV): „Wir sind gut gestartet und haben ein gutes Spiel gemacht, liegen 0:2 hinten, aber hier in Dortmund kann alles passieren. Wir haben dran geglaubt und das 2:2 noch gemacht.“

Quelle (Foto und Stimmen): Borussia Dortmund

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