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Rot-Weiss Essen geht konsequent gegen Gewalttäter vor

Zwei auffällige Einzelpersonen erhalten nach Dresden-Spiel Stadionverbote.
Das Heimspiel von Rot-Weiss Essen in der 3. Liga gegen Dynamo Dresden (1:1) verlief weitgehend friedlich. Beide Fanlager verhielten sich diszipliniert und konzentrierten sich auf die Unterstützung ihrer Mannschaften. Dennoch wurden zwei Einzelpersonen auffällig, gegen die RWE jetzt ein Stadionverbot ausgesprochen hat.

Im ersten Fall warf die betroffene Person auf der Haupttribüne einen vollen Getränkebecher in Richtung des Innenraums, der Becher traf jedoch einen anderen Zuschauer. Daraufhin kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten und weiteren Zuschauern. Außerdem drohte der Werfer mehrfach Gewalt an und konnte nur durch den anwesenden Sicherheitsdienst davon abgehalten werden.

Der zweite Vorfall ereignete sich nach dem Schlusspfiff. Ein Essener Zuschauer näherte sich dem Bus der Gästemannschaft und beleidigte Offizielle und Spieler von Dynamo Dresden, die zu diesem Zeitpunkt gerade den Bus betraten. Außerdem suchte die betreffende Person gezielt die körperliche Auseinandersetzung mit den Gästen und probierte dafür unter Anwendung von Gewalt, die anwesende Ordnerkette zu überwinden. Erst das Einschreiten der Polizei beruhigte die Situation.

Beide Personen wurden nach den Vorfällen vom Stadiongelände verwiesen und erhielten in dieser Woche ein bundesweites Stadionverbot. „Rot-Weiss Essen spricht sich in diesem Zusammenhang klar und eindeutig gegen Gewalt und jede Form der Diskriminierung aus und wird jegliche Vorfälle im und um das Stadion an der Hafenstraße konsequent verfolgen“, teilte der Traditionsklub offiziell mit. Erst vor wenigen Wochen hatte der Verein insgesamt 76 Hausverbote gegen mehrfach auffällig gewordene „Fans“ verhängt.

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