Startseite / Pferderennsport / Galopp / Galopp Köln: „Aufgalopp der Jecken“ zum Jahresabschluss

Galopp Köln: „Aufgalopp der Jecken“ zum Jahresabschluss

Sibylle Vogt gibt nach viermonatiger Pause am Samstag ihr Comeback.
„Aufgalopp der Jecken“ lautet der Titel für das Saisonfinale am Samstag auf der Kölner Galopprennbahn im Weidenpescher Park. Neben acht Rennen (erster Start um 11.11 Uhr) soll die Rennbahn in einen bunten Mix aus Renntag und Karneval verwandelt werden.

Auf die „kleinen Jecken“ warten im Kinderland verschiedene Aktionen zum Thema Karneval. Neben einer Kinder-Karnevalsparty mit passender Musik haben die kleinen Besucher zum Beispiel an einer eigens eingerichteten langen Bastelstation die Möglichkeit, ihr Kostüm mit Accessoires noch etwas aufzupeppen. Dazu gibt es mit Ponyreiten (12 bis 15 Uhr), Hüpfburg, Hufeisenwerfen oder Fußball-Dart weitere beliebte Attraktionen.

Auch die Erwachsenen kommen am Renntag voll auf Ihre Kosten. Alle kostümierten Personen ab 18 Jahren erhalten am Eingang zusätzlich einen Zwei-Euro-Wettjeton. Eine Kostüm-Jury prämiert die ausgefallensten Kostüme des Tages. Außerdem wird es im Anschluss an das letzte Rennen in der Wetterschutzhalle (hinter der Haupttribüne) eine Karnevalsparty mit DJ zum Saisonabschluss geben.

Acht Galopprennen stehen beim „Aufgalopp der Jecken“ im Weidenpescher Park auf dem Programm. Mittendrin ist auch Erfolgsamazone Sibylle Vogt (250 Karriere-Erfolge) bei ihrem Comeback. Die 27-jährige Schweizerin konnte auf Grund einer Verletzung der Halswirbelsäule fast vier Monate keine Ritte ausüben. Beim Kölner Saisonfinale steigt Vogt gleich zweimal in den Rennsattel: Einmal für ihren Chef Peter Schiergen (Köln), den designierten deutschen Championtrainer, zum anderen für den Iffezheimer Trainer Manfred Weber.

Gefeiert werden auch die Kölner Champions 2022. Bei den Jockeys sieht es nach einem Erfolg von Andrasch Starke aus. Der beste deutsche Jockey aller Zeiten führt mit 14 Erfolgen vor dem amtierenden Champion Bauyrzhan Murzabayev, der auf acht Jahressiege zurückblickt.

Bei den Trainern hat Markus Klug einen Drei-Siege-Vorsprung auf Andreas Wöhler. Klug schaffte zehn Treffer, Wöhler kommt auf sieben Jahreserfolge. Extrem spannend gestaltet sich der Wettbewerb der Besitzer. Hier sind das Gestüt Schlenderhan (Bergheim) und das Gestüt Röttgen (Köln-Heumar) mit jeweils vier Erfolgen an der Spitze, gefolgt vom Gestüt Auenquelle (Rödinghausen) und dem Stall Grafenberg (Düsseldorf) mit jeweils drei Treffern. Vor den beiden finalen Läufen zum „Amateur-Pokal“ führt Anna Maria Weidler die Gesamtwertung mit 65 Punkten deutlich an.

Am Samstag kommt zum ersten Mal eine neue Startmaschine für Kölner Renntage zum EInsatz. Mit einer Firma aus Frankreich wurde ein passender Partner und ein passendes Modell gefunden. Lieferkettenprobleme hatten ein früheres Eintreffen der Startmaschine in Köln verhindert. Das neue Modell ist technisch auf dem aktuellsten Stand und verfügt über die höchsten Standards für die Sicherheit von Pferden, Reitern und Personal an der Startstelle.

Foto-Quelle: Sabine Effgen/Kölner Renn-Verein

Das könnte Sie interessieren:

Galopp Saudi-Arabien: „Grünes Licht“ für Start von Grewes Sisfahan

Im „Red Sea Turf Handicap“ geht es am 25. Februar um 2,5 Millionen Dollar.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.