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Galopp Krefeld: Geburtstagskind Maxim Pecheur schnürt Doppelpack

Jockey aus Much trumpft beim Saisonfinale im Stadtwald auf.


Neben dem eindrucksvollen Triumph von Alpenjäger im „Herzog-von-Ratibor-Rennen“ hatte das Saisonfinale auf der Galopprennbahn im Krefelder Stadwald noch einige weitere Höhepunkte zu bieten. Mit einem Zweijährigen-Rennen startete der Krefelder Rennclub in die letzte Veranstaltung des Jahres. Gestüt Ebbeslohs Weracruz aus dem Asterblüte-Stall von Trainer Peter Schiergen (Köln) wurde dabei ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht. Unter Stalljockey Bauyrzhan Murzabayev siegte die 19:10-Favoritin überlegen mit viereinhalb Längen Vorsprung gegen Attaco und Superius. Weracruz markierte den 15. Sieg eines Zweijährigen in dieser Saison für den Kölner Asterblüte-Stall. Eine tolle Bilanz.

Peter Schiergen über seine Siegerin: „In der Arbeit ist sie zwar unauffällig. Aber wenn man sie fordert, dann zeigt sie, wie talentiert sie ist. Sie hat eine Diana-Nennung. Ob sie auch eine Derby-Nennung bekommt, das entscheiden wir noch.“

Nach dem „Preis des Prinzenpaares der Stadt Krefeld“ bekam Lokalmatadorin Erika Mäder in ihrer Funktion als Vorsitzende des deutschen Trainer- und Jockeyverbandes einen Scheck von 2.500 Euro überreicht. Dieser Verein hilft unverschuldet in Not geratenen Jockeys, Rennreiter, Trainer, Stallpersonal, Witwen oder Waisen der Rennställe und Trainingsanstalten in Deutschland. Sie finanziert sich ausschließlich über Spenden. Das Rennen gewann Stall Sommerbergs Delia mit Maxim Pecheur (auf dem Foto in der Mitte/Much), der an seinem 32. Geburtstag auch mit Shining Mac im „Rennen des Tages“ zum Zuge kam. Der Wittekindshofer, der einst als Derby-Hoffnung galt, dann aber mit einer schweren Verletzung zurückgeworfen worden war, siegte nun erstmals in seiner Laufbahn. Hinter Shining Mac belegten Varnatsch, Theo und Sexy Man die nächsten Plätze. Die Viererwette zahlte 29.250 Euro für zehn Euro Einsatz.

Das Weilerswister Quartier von Christian von Recke war in einer Handicap-Prüfung nicht zu schlagen. Anna van den Troost markierte mit dem vierjährigen Wallach einen souveränen Sieg. Überlegen setzte sich auch More No Never unter Wladimir Panov in Szene. Der Jockey aus Hannover ritt mit Amarcord auch den Sieger im letzten Rennen der Krefelder Turfsaison 2022.

Rennclub-Präsident Jan Schreurs zeigte sich nach dem finalen Renntag des Jahres sehr zufrieden: „Tolles Wetter, 4.400 Besucher, die begeistert mitgingen und mit Alpenjäger ein wirklich sehr beeindruckender Sieger im Herzog-von-Ratibor-Rennen: Das Finale unserer Saison konnte kaum besser ausfallen.“

Foto-Quelle: Marc Rühl/Krefelder Rennclub

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