Startseite / Pferderennsport / Galopp / Galopp Dortmund: Fuhrmann-Stute erste Siegerin in Deutschland

Galopp Dortmund: Fuhrmann-Stute erste Siegerin in Deutschland

Jockey Jozef Bojko aus Gütersloh einziger Doppelsieger beim Auftakt 2023.
Die vierjährige Stute Vinnare (Foto) und der sechs Jahre alte Hengst Only the Brave haben den ersten Renntag in Deutschland im neuen Jahr mit ihren Siegen auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel geprägt. Mit insgesamt sieben Rennen startete der Dortmunder Rennverein am Sonntag in das Jahr 2023. Am nächsten Sonntag (22. Januar) geht es – wieder in Wambel – weiter.

„Weniger Starts, mehr Qualität“ – so fasste Trainer Frank Fuhrmann sein Saisonziel kürzlich in einem Zeitungsartikel zusammen. Und zumindest beim ersten Rennen des Jahres ging es für den in Möser bei Magdeburg aktiven Trainer, der es 2021 auf insgesamt 37 Siege brachte, nach Plan. Seine erste Starterin, die vierjährige Stute Vinnare, setzte sich gleich im Sprintrennen über 1.200 Meter mit Jockey Jozef Bojko (Gütersloh) im Sattel sicher gegen The Grey Zebedee durch.

Vinnare steht im Besitz des Stalles „Blue Sky“, für den Sieg gab es 66 Euro für zehn Euro Einsatz. „Sie ist eine sehr beständige Stute und zieht Sand dem Rasen vor“, sagte Bojko nach dem dritten Karriereerfolg für Vinnare. Der erfahrene Jockey holte sich später auch noch ein Rennen über 1.700 Meter mit Naduah (65:10) für Trainer Fabian Xaver Weißmeier aus Iffezheim bei Baden-Baden. Bojko war damit der einzige Doppelsieger des Tages.

Sauren-Hoffnung Only the Brave klar überlegen

Die Sandbahn-Rennen im Winter „gehören“ normalerweise dem Basissport und meist den kleineren Besitzern. Doch in der letzten Prüfung des Tages trat sogar ein gestandener Gruppe-Sieger an. „Gruppe-Rennen“ sind international die sportlich wichtigsten Galopprennen. Der frühere Championtrainer Henk Grewe (köln) nutzte die Gelegenheit, um den Hengst Only the Brave, Gewinner der „Baden-Württemberg-Trophy“ 2021 in Iffezheim, für die bald anstehenden Rennen auf dem zugefrorenen See von St. Moritz in der Schweiz vorzubereiten.

Und die Reise nach Wambel hat sich gelohnt: Der klar favorisierte Only the Brave (16:10), im Besitz des Kölner Rennvereins-Präsidenten Eckhard Sauren, löste die ihm gestellte Aufgabe mit Bravour und gewann über die 1.950 Meter-Distanz mit 13 Längen Vorsprung vor Lord of the Alps. Zwei Starts sind auf Schnee geplant, das große Ziel ist der Große Preis von St. Moritz am 19. Februar.

Uwe Schwinns Sweet Author gelingt Hattrick

Beinahe wäre der letzte Sieger von 2022 auch der erste Sieger von 2023 gewesen. Doch der inzwischen sechsjährige Sweet Author – alle Rennpferde haben am 1. Januar „Geburtstag“ – startete erst im zweiten Rennen des Tages. Über die 2.500 Meter-Distanz war der von Uwe Schwinn (Beckingen) für die „Passion Stables“ vorbereitete Wallach aber wieder nicht zu schlagen und holte so seinen dritten Sieg in Folge auf der Sandbahn in Wambel. „Er kann noch längere Wege und er ist einer der Liebsten, die ich je gesehen habe“, freute sich Reiterin Amina Mathony über den Hattrick mit Sweet Author (25:10).

Die weiteren Sieger des Tages waren Occassion, trainiert von Marco Klein (Mannheim) und geritten von dessen Stalljockey Tommaso Scardino, zum Siegkurs von 120:10 sowie Synonomous (Axel Kleinkorres, Mülheim/Maxim Pecheur, Much/48:10) und Mon Mistral (Marian Falk Weißmeier, Krefeld/Maike Riehl, Neunkirchen-Seelscheid/54:10).

Foto-Quelle: Marc Rühl/DRV

Das könnte Sie interessieren:

Galopp Mons: Wallach Aljadeed siegt für Yasmin Almenräder

Volltreffer für 37:10-Chance aus dem Besitz von Bernd Robert Gossens.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert