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Rot-Weiss Essen: Torben Müsel deutet seine Qualitäten an

Foul am Neuzugang im Strafraum wird nicht mit Elfmeter geahndet.
Rot-Weiss Essens Last-Minute-Zugang Torben Müsel (Foto/23) brachte es nach dem 1:1 im Derby gegen den Reviernachbarn MSV Duisburg am 21. Spieltag in der 3. Liga auf den Punkt. „Das Unentschieden fühlt sich wie eine Niederlage an“, so der Ex-Gladbacher: „Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft, der MSV ist nur zu zwei gefährlichen Schüssen auf unser Tor gekommen.“

Weil aber kurz vor dem Abpfiff der Freistoß von MSV-Kapitän Moritz Stoppelkamp (36) mitten durch die Essener Zwei-Mann-Mauer (Lawrence Ennali/Oguzhan Kefkir) flog und im kurzen Eck des RWE-Tores landete, mussten sich die Gastgeber mit einem Punkt begnügen und kamen bereits im fünften Heimspiel hintereinander nicht über ein Remis hinaus.

Besonders ärgerlich für die Rot-Weissen: Der Freistoßpfiff in der Schlussphase – Rechtsverteidiger Andreas Wiegel hatte eher den Ball gespielt – war mindestens ebenso umstritten wie eine Szene in der ersten Halbzeit, als Torben Müsel nach einer Grätsche von Caspar Jander im Duisburger Strafraum zu Fall gekommen war, der fällige Elfmeterpfiff jedoch ausblieb. „Für mich war das ein klarer Strafstoß“, so Müsel, der nicht nur in dieser Szene seine Qualitäten aufblitzen ließ und gleich bei seinem Debüt andeutete, dass er die erhoffte Verstärkung für die Essener Offensive werden kann.

RWE-Trainer Christoph Dabrowski war nach dem Abpfiff „stinksauer“ auf den Unparteiischen, zumal er sich von Patrick Hanslbauer (Fürth) bei der kurzen Diskussion nach dem Abpfiff „von oben herab“ behandelt fühlte. Von seiner Mannschaft hatte der Ex-Profi dagegen „eine sehr gute Leistung über 90 Minuten und einen Schritt nach vorne“ gesehen.

Dabrowskis einziger Kritikpunkt: „In einigen Szenen hätte ich mir noch mehr Zielstrebigkeit und Zug nach vorne gewünscht.“ Dann wäre wohl mehr als nur der eine Treffer von Abwehrspieler José-Enrique Rios Alonso nach einer Standardsituation möglich gewesen. Obwohl RWE im neuen Jahr noch sieglos ist, meinte auch Torben Müsel: „Auf diese Leistung können wir aufbauen.“

Foto-Quelle: Marcel Rotzoll

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