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Galopp Dortmund: Derbyjahrgang erstmals 2023 im Einsatz

Trainer Markus Klug bietet Mitfavorit Norton für Gestüt Röttgen auf.


Am vorletzten Renntag der Wintersaison 2022/2023 haben am Sonntag auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel die Dreijährigen ihren ersten Auftritt in der noch jungen Galopprennsaison. Insgesamt acht Rennen bietet der Dortmunder Rennverein an.

„Die ersten vier Rennen werden nach Frankreich in die Wettannahmestellen der PMU direkt übertragen, einschließlich des Rennens mit der Viererwette“, sagt Günther Gudert, der neue Geschäftsführer des Rennvereins. Der erste Start erfolgt um 11.20 Uhr, der Eintritt ist frei.

Im Leben eines Vollblüters ist das dritte Lebensjahr ein ganz besonderes: Denn nur dreijährige Pferde dürfen am wichtigsten Rennen in Deutschland teilnehmen, dem Deutschen Derby Anfang Juli in Hamburg-Horn. Ein Derbysieg ist der Traum eines jeden Besitzers, Trainers, Züchters und Reiters. Man spricht bei den Dreijährigen – „Geburtstag“ haben alle Rennpferde immer am 1. Januar, egal, wann sie tatsächlich geboren sind – deshalb vom Derbyjahrgang.

Gleich zum Auftakt der Karte auf der Sandbahn am Sonntag in Wambel bekommt dieser Derbyjahrgang seine erste Bühne in dieser Saison. In der passenderweise „1. Rennen für dreijährige Pferde 2023“ getauften Prüfung über 1.800 Meter treten acht Kandidaten an, die alle noch kein Rennen gewonnen haben.

Selbst einer der großen deutschen Rennställe ist vertreten. Trainer Markus Klug (Köln-Heumar) schickt für das Gestüt Röttgen Norton ins Rennen. Zum Favoritenkreis dürfte aber auch Chandos Hope aus dem Quartier von Christian von der Recke (Weilerswist) gehören. Von der Recke konnte dieses Auftaktrennen für den Derbyjahrgang in der jüngeren Vergangenheit bereits zweimal gewinnen konnte. Außerdem sind die beiden Starter von Marco Klein (Booze Cruise und Ikarus) zu beachten. Der Mannheimer Trainer hat in diesem Jahr in Wambel schon eine überragende Frühform gezeigt.

Mario Hofer bietet hochdekorierten Zavaro auf

Im Preis der „www.pferdeversicherung.de“ (3. Rennen/Start gegen 12.20 Uhr), einem Sieglosen-Rennen über 1.950 Meter, treten aber die nach Rechnung besten Pferde des Tages an: Der von Mario Hofer in Krefeld vorbereitete sechsjährige Zavaro hat in jungen Jahren schon ein Rennen auf höchster Ebene gewonnen, zählte damit zu den besten Pferden Deutschlands. Have Dancer von Marian Falk Weißmeier (ebenfalls Krefeld) gewann in Paris im Oktober am Tag des Prix de l’Arc de Triomphe ein großes Handicap.

Ein weiterer sportlicher Höhepunkt des Tages ist der „Preis der Sport-Welt“ (7. Rennen/Start gegen 14.20 Uhr), ein mit 5.500 Euro dotiertes Handicap über kurze 1.200 Meter. Auch hier hält Trainer Marco Klein mit Muzy einen Trumpf in der Hand. Im Siebener-Feld steht auch die zweifache Siegerin Vinnare, die von Frank Fuhrmann in Möser bei Magdeburg trainiert.

Viererwette mit 10.000 Euro Gewinnchance

Elf Pferde laufen im „Preis der Textilpflege Kreft Dortmund“ (4. Rennen/Start gegen 12.50 Uhr), ebenfalls über 1.200 Meter. Hier wird die Viererwette ausgespielt, die der Dortmunder Rennverein mit einer Gewinnausschüttung von mindestens 10.000 Euro garantiert. Das heißt, wer allein die ersten vier Pferde in der richtigen Reihenfolge tippt, kassiert diese Summe. Gibt es mehrere Gewinner, wird entsprechend geteilt.

Das letzte Rennen des Tages ist wieder der Wahl des „Galopper des Jahres 2022“ gewidmet. Es ist eine Prüfung über 2.500 Meter (Start gegen 14.50 Uhr) mit fünf Pferden. An der ältesten Publikumswahl im deutschen Sport teilzunehmen, lohnt sich: Hauptgewinn ist eine Kreuzfahrt für zwei Personen nach Norwegen. Daneben locken noch Rennwochenenden in Paris und Hannover. Die Abstimmung läuft noch bis zum 19. März, dem letzten Renntag der Wintersaison in Wambel – und ist online auf der Website des Dachverbandes „Deutscher Galopp“ möglich (https://www.deutscher-galopp.de/gr/galopper-des-jahres).

Foto-Quelle: Marc Rühl/DRV

 

 

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