Startseite / Fußball / 1. Bundesliga / Frauen-Bundesliga: SGS Essen kommt Klassenverbleib näher

Frauen-Bundesliga: SGS Essen kommt Klassenverbleib näher

Ramona Meier schnürt gegen den SC Freiburg einen Doppelpack.


Die SGS Essen machte am 14. Spieltag in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga mit dem 2:1 (0:0)-Heimsieg gegen den SC Freiburg einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib. Die Mannschaft von Trainer Markus Högner, die das Hinspiel im Breisgau noch 2:5 verloren und dabei nach 40 Minuten schon 0:5 zurückgelegen hatte, rückte durch den fünften Saisonsieg nicht nur in die obere Tabellenhälfte (Platz sechs) vor, sondern baute vor allem den Vorsprung vor einem Abstiegsplatz auf sieben Punkte aus.

Schon vor dem Anpfiff gab es von den 1.067 Besucher*innen im Stadion an der Hafenstraße großen Applaus, als Essens Co-Trainerin Kirsten Schlosser für ein seltenes Jubiläum geehrt wurde. Sie brachte es als Assistenten schon auf 400 Bundesligaspiele für die SGS.

Nach einer recht ausgeglichenen und torlosen ersten Halbzeit schnürte Essens Mittelstürmerin Ramona Maier (47./57.) innerhalb von zehn Minuten einen Doppelpack und stellte damit die Weichen auf Sieg. Die 27 Jahre alte Angreiferin erzielte beide Treffer nach einem ähnlichen Muster, eilte nach langen Pässen von Lena Ostermeier sowie Julia Debitzki jeweils den Freiburger Abwehrspielerinnen davon. Beim 1:0 umkurvte Maier auch noch Freiburgs Torhüterin Lena Nuding, beim 2:0 schob sie den Ball an der Torfrau vorbei.

Nach dem Anschlusstreffer durch einen Flugkopfball von Judith Steinert (62.) versuchten die Freiburgerinnen noch einmal alles, um noch zum Ausgleich zu kommen. Etwas Zählbares sprang bei den Bemühungen jedoch nicht mehr heraus. Nach der zweiten Niederlage in Folge (zuvor 1:4 bei Eintracht Frankfurt) trennen Freiburg weiterhin sieben Punkte vom dritten Tabellenplatz, der noch zur Europapokalteilnahme berechtigt. Dennoch gab es auch eine positive Nachricht: Kim Fellhauer gab elf Monate nach ihrem bereits dritten Kreuzbandriss als Einwechselspielerin ein kurzes Comeback.

Foto-Quelle: Marcel Rotzoll

Das könnte Sie interessieren:

FC Schalke 04: Top-Talent Keke Topp kehrt zu Werder Bremen zurück

Angreifer wurde bereits bis zur U 19 beim Bundesligisten ausgebildet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert