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RL West: Preußen Münsters Siegesserie hält vor fast 10.000 Fans

Aufstieg in die 3. Liga rückt für Spitzenreiter immer näher.
Für den SC Preußen Münster rückt die Meisterschaft in der Regionalliga West und damit auch der Aufstieg in die 3. Liga immer näher. Das 3:0 (1:0) am 27. Spieltag gegen die U 23 des FC Schalke 04 war für die Mannschaft von Trainer Sascha Hildmann (Foto) bereits der zehnte Sieg in Serie und insgesamt schon der 20. Dreier im 25. Saisonspiel (bei zwei Remis und drei Niederlagen). Der Vorsprung vor dem ersten Verfolger Borussia Mönchengladbach U 23 beträgt weiterhin elf Punkte.

Vor 9.540 Zuschauer*innen brachte Angreifer Andrew Wooten (6.) den Ligaprimus schon früh auf die Siegerstraße. In der Folgezeit verhinderte vor allem der glänzend aufgelegte Schalker Schlussmann Radomir Novakovic weitere Preußen-Tore, wehrte unter anderem auch einen Foulelfmeter von Münsters Kapitän Marc Lorenz ab (58.). Yassine Bouchama (70.) und Alexander Langlitz (90.+2) erlösten schließlich mit ihren Toren die Preußen-Fans.

„Wir haben vor einer großartigen Kulisse total verdient gewonnen – trotz eines überragenden Schalker Torwarts“, erklärte Münsters Trainer Sascha Hildmann. „Wir haben guten Fußball gespielt und einmal mehr unterstrichen, dass wir richtig gut drauf sind.“ S04-Trainer Jakob Fimpel, der am Spieltag seinen 34. Geburtstag feierte, sagte: „Die Preußen haben ihre Qualität eiskalt auf den Platz gebracht. Wir hatten auch unsere Chancen, aber Münster macht das in dieser Saison einfach richtig gut.“ Die „Königsblauen“ warten seit sechs Partien auf den zehnten Saisonsieg. Zuletzt wechselten sich Unentschieden und Niederlagen ab.

Gladbacher „Joker“ Beckhoff und Kader stechen

Die U 23 von Borussia Mönchengladbach verteidigte dank des turbulenten 4:3 (2:2)-Auswärtserfolges beim 1. FC Bocholt den zweiten Tabellenplatz. Zweimal gingen die von Ex-Profi Eugen Polanski trainierten „Fohlen“ während der ersten Halbzeit durch Enrique Lofolomo (4.) und Mika Schroers (23.) in Führung. Zweimal glich Malek Fakhro (17./45.+1) für die abstiegsbedrohten Gastgeber aus, verwandelte dabei zwei Foulelfmeter. Als der eingewechselte Gordon Wild (72.) sogar zum 3:2 für die Bocholter traf, schien ein wichtiger Dreier im Kampf um den Klassenverbleib greifbar nah. In der Schlussphase stachen jedoch die Gladbacher „Joker“ Phil Beckhoff (82.) und Cagatay Kader (89.).

Auch der Tabellendritte Wuppertaler SV gab sich keine Blöße, weist nach dem 1:0 (0:0) gegen den SV Rödinghausen weiterhin nur einen Punkt Rückstand auf Platz zwei auf. Vor 1.321 Besucher*innen im Stadion am Zoo ließ Philipp Hanke (75.), der erst vor wenigen Tagen seinen Vertrag beim WSV verlängert hatte, die Bergischen jubeln. Die Gäste aus Rödinghausen mussten nach zehn Punkten aus den zurückliegenden vier Begegnungen erstmals wieder einen Dämpfer hinnehmen.

Willms lässt Fortuna Köln gegen Aachen jubeln

Fortuna Köln baute seine Serie ohne Niederlage auf neun Spiele aus (sechs Siege, drei Remis). Das Traditionsduell gegen Alemannia Aachen gewann das Team von Trainer Markus von Ahlen im heimischen Südstadion 1:0 (1:0). Den einzigen Treffer der Begegnung erzielte Dustin Willms (5.) bereits in der Anfangsphase vor 4.051 Zuschauer*innen. Die Alemannia ging nach sieben Punkten aus den zurückliegenden drei Spielen erstmals wieder leer aus und fiel vom vierten auf den sechsten Platz zurück.

Neuer Tabellenvierter ist der 1. FC Kaan-Marienborn nach dem 5:1 (2:0) bei der U 23 von Fortuna Düsseldorf, die nach der 14. Saisonniederlage weiterhin auf einem Abstiegsplatz bleibt. Enzo Wirtz (28.), Lukas Scepanik (31./76.), Markus Pazurek (55., Foulelfmeter) und der eingewechselte Daniel Waldrich schraubten das Ergebnis in die Höhe. Für die Gastgeber war lediglich Opoku Ampomah (67.) zum zwischenzeitlichen 1:3 erfolgreich.

Einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib machte der 1. FC Düren mit dem 3:1 (2:1)-Heimsieg gegen Rot-Weiß Oberhausen. Meik Kühnel (6.) und Kevin Goden (30.) brachten den Aufsteiger dabei auf die Siegerstraße. Anton Heinz (38.) verkürzte für die „Kleeblätter“, ehe Markus Dominik Wipperfürth (90.+1) in der Nachspielzeit für den Endstand sorgte. Zu diesem Zeitpunkt waren die Dürener in Unterzahl, nachdem Dennis Brock wegen einer Unsportlichkeit (Freistoß zu früh ausgeführt) die Gelb-Rote Karte gesehen hatte (85.).

Foto-Quelle: SC Preußen Münster

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