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Niederrheinpokal: Frauen des VfR Warbeyen feiern Pokalsieg

In Mülheim triumphiert Team aus Kleve 4:1 über DJK BW Mintard.


Der VfR Warbeyen hat den ARAG Niederrheinpokal 2023/2024 des Fußballverbandes Niederrhein (FVN) gewonnen. Bei herrlichem Fußballwetter triumphierte der VfR bei der DJK Blau-Weiß Mintard 4:1 (1:1). Das Endspiel an Christi Himmelfahrt verfolgten rund 300 Zuschauer*innen.

Für Regionalligist Warbeyen war es der zweite Erfolg im ARAG Niederrheinpokal innerhalb von drei Jahren. Im Jahr 2022 hatte Warbeyen mit einem Kantersieg über Rhenania Bottrop (8:0) den Premieren-Titel geholt, in der abgelaufenen Saison musste sich der VfR dann Borussia Bocholt (1:4) geschlagen geben. Niederrheinligist Mintard stand zum ersten Mal im Finale.

Die siegreiche Mannschaft aus Kleve-Warbeyen nahm den begehrten Pokal aus den Händen von FVN-Vizepräsident Jürgen Kreyer und Björn Bluhm vom Sponsor ARAG entgegen. Unterstützt wurden sie von Wolfgang Jades, Vorsitzender des FVN-Verbandsfußballausschusses, sowie von Pokalspielleiterin Stefanie Weide und Stephan Kahse (beide Kommission Spielbetrieb).

Es war eine ereignisreiche erste Halbzeit, die sich Mintard und Warbeyen in Sichtweite zur A 52-Autobahnbrücke geliefert hatten. Durch einen verwandelten Foulelfmeter von Ikram Buick (20.) waren zunächst die Gastgeberinnen in Führung gegangen. Kurz vor der Halbzeit handelte sich dann Warbeyens Pauline Dallmann die Rote Karte wegen einer Notbremse ein (44.). Trotz Unterzahl glich der VfR dank Holly Pels (45.) noch vor dem Seitenwechsel aus. Wegen eines medizinischen Zwischenfalls musste der erste Durchgang zwischenzeitlich für einige Minuten unterbrochen werden.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit nahm das mit einer Spielerin weniger agierende Team aus Warbeyen das Heft in die Hand – und belohnte sich mit dem 2:1 durch Jule Dallmann (56.), Julia Hüsken (72.) baute den Vorsprung für den VfR weiter aus. Die eingewechselte Iona Miyake (82.) machte mit dem 4:1 alles klar.

Geleitet wurde das Finale von Schiedsrichterin Sandra Nicole Gasch sowie den Assistentinnen Anna Lehmke und Sarah Jurke. Unter den Zuschauer*innen des Endspiels war auch Ex-Nationalspieler David Odonkor, Trainer der ersten Herren-Mannschaft der DJK.

Foto-Quelle: Markus Endberg/FVN

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