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Traben Berlin: Rekordhalter Heinz Wewering meldet sich zurück

Europas siegreichster Sulkysportler beendet Sonntag siebenmonatige Auszeit.


Die großartig besetzte Sonntag-Veranstaltung auf der Trabrennbahn in Berlin-Mariendorf (acht Rennen, erster Start um 13 Uhr) begann schon im Vorfeld mit viel Spannung. Zunächst war der viermalige Prix d’Amérique-Sieger Jos Verbeeck als Teilnehmer angekündigt. Zu einer Berliner Stippvisite des belgischen „Hexenmeisters“, der ursprünglich einen Start in der als siebte Tagesprüfung ausgetragenen „Silber-Serie“ (10.000 Euro) wahrnehmen sollte, kommt es nun zwar doch nicht. Aber der Wechsel hin zu einem anderen Profi könnte wohl kaum spektakulärer sein. Denn statt Verbeeck wird nun Heinz Wewering (Foto), der siegreichste Sulkysportler des Kontinents aller Zeiten (aktuell 16.934 Siege), nach einer siebenmonatigen Auszeit zum ersten Mal wieder die Leinen in die Hand nehmen.

Einfach wird die Aufgabe für den 74-jährigen Platinhelm allerdings nicht, denn viele weitere Spitzenfahrer komplettieren das exquisite Programm, das außerdem von etlichen Wett-Highlights sowie von einer besonderen Überraschung (solange der Vorrat reicht) für alle Besucherinnen zum Muttertag abgerundet wird.

Laura Inferior S – so heißt die Stute, die Heinz Wewering in der „Silber-Serie“ für die Farben von Patrick Maleitzke, der in Personalunion Besitzer, Züchter und Trainer der fünfjährigen Muscle Hill-Tochter ist, steuert. An die Mariendorfer Piste wird sich die Braune vermutlich noch erinnern, denn dort gewann sie im letzten Jahr das B-Finale des Stuten-Derbys. Doch trotz dieses Triumphs und der Tatsache, dass Laura Inferior S mit 1:12,0 Minuten für den durchschnittlichen Kilometer über die schnellste Rekordmarke aller zehn Starter verfügt, gehört sie nicht zum engsten Favoritenkreis dieser Prüfung.

Das liegt allerdings keineswegs an ihrer Bilanz, die sich mit acht Siegen und zwölf Platzierungen wahrlich sehen lassen kann – sondern es liegt an der Stärke ihrer Gegner. Vor allem der von Lokalmatador Thorsten Tietz präsentierte Domenik Jet verschaffte sich höchsten Respekt. Nicht nur bei seinen internationalen Auftritten, sondern auch bei seiner fantastischen Wiederqualifikation Ende April, als er weit vor allen anderen im 13er-Tempo um die Bahn fegte. Hinzu gesellen sich mit Global Commission (Jörgen Sjunnesson), Flotte Biene (Kornelius Kluth), Kronos Centaur (Michael Nimczyk) sowie Ann Boleyn (Robbin Bot) unter anderem nicht weniger als vier frische Sieger.

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