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Galopp: Devil’s Point gewinnt Kölner Klassiker vor Sauren-Hoffnung

Meilenprüfung „German 2.000 Guineas“ war mit 125.000 Euro dotiert.
Der dreijährige Hengst Devil’s Point (auf dem Foto links) gewann am Pfingstmontag auf der Kölner Galopprennbahn mit dem brasilianischen Weltklassejockey Silvestre De Sousa im Sattel die klassischen „German 2.000 Guineas“ über 1.600 Meter. Der 43:10-Mitfavorit setzte sich in dem mit 125.000 Euro dotierten Klassiker erst nach Kampf mit einem Hals gegen den deutschen Hengst Penalty (Thore Hammer-Hansen) durch. Rang drei holte sich mit Ghorgan (Corentin Berge) eine weitere deutsche Hoffnung. Fünfter wurde der bis dahin ungeschlagene deutsche Favorit Maigret.

Die mehr als 14.000 Besucher auf der Kölner Galopprennbahn sahen ein spannendes Finale zwischen dem englischen Start-Ziel-Sieger und dem im Besitz des Kölner Rennverein-Präsidenten Eckhard Sauren stehenden Penalty (rechts). Der Sieger Devil’s Point steht im Besitz des Londoner Geschäftsmannes Clive Washborn, der sich nach der Kölner Siegerehrung auch als Chelsea-Mitglied und -Fan outete. David Menuisier trainiert den Sieger in Pulborough im englischen West-Sussex.

David Menuisier (Trainer von Devil’s Point) sagte: „Wir hatten nach seinen Vorleistungen das beste Pferd im Feld. Startbox 10 war eigentlich nicht so ideal, aber der Jockey hat ihm von der Spitze aus alles bestens eingeteilt.“

Silvestre de Sousa (Reiter von Devil’s Point): „Wir hatten von der Spitze aus ein ungestörtes Rennen. Mein Pferd hat sehr gut gekämpft, es hatte die beste Klasse im Feld.“

Clive Washborn (Besitzer von Devil’s Point): „Die Rennbahn hier in Köln hat uns am besten gefallen. Es waren wunderbare Tage hier. Danke Köln, danke Deutschland.“

Dreijährige im Fokus: Sign of Stars empfiehlt sich für Union-Rennen

Eine imponierende Start/Ziel-Siegvorstellung bei den Dreijährigen gab der für Besitzer Eckhard Sauren angetretene Hengst Sign of Stars im zweiten Rennen des Tages. Unter Jockey Thore Hammer-Hansen wehrte er eindrucksvoll alle Angriffe seiner Altersgefährten ab und empfahl sich für das am 16. Juni in Weidenpesch stattfindende Union-Rennen, das als Generalprobe für das Deutsche Derby gilt. „Je weiter, desto besser für ihn“, kommentierte Siegtrainer Henk Grewe (Köln) im Hinblick auf die kommenden Aufgaben.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung gab es eine große Überraschung. Dabei machte der dreijährige Hengst Nakota (124:10) unter Anna van den Troost für die Mülheimer Trainerin Yasmin Almenräder ebenfalls so richtig Eindruck. In einer spannenden Zielankunft über die Meile hatte der für seinen Besitzer und Züchter, dem Pferdefotografen Marc Rühl (Bedburg), an den Start gekommene Lord of England-Sohn den längeren Atem.

Viele Höhepunkte auf beim längsten Kölner Renntag des Jahres

Die Rahmenbedingungen für diese große Kölner Familienparty mit Galopprennen am Pfingstmontag konnten nicht besser sein. Bei 20 Grad und Sonne pur läutete der Kölner Renn-Verein im Weidenpescher Park die klassische Galoppsaison ein. Neben den elf Galopprennen rundete ein großes Familienprogramm mit zahlreichen Attraktionen wie Ponyreiten, Kappen designen, Schminken, Zaubershow und Fußballdart im Kinderland den Renntag ab.

Rennbahn-Geschäftsführer Philipp Hein zog dann auch ein positives Fazit des längsten Kölner Renntages des Jahres: „Wir sind mehr als zufrieden mit über 14.000 Besuchern. Das Kölner Publikum hat die Veranstaltung erneut zu einem Festtag des Galopprennsports gemacht. Dafür sind wir sehr dankbar.“

Die nächste Galopprennveranstaltung im Weidenpescher Park findet am Sonntag, 16. Juni, ab 13.30 Uhr statt. Im sportlichen Mittelpunkt steht dann das 189. Union-Rennen über 2.200 Meter. Der nächste Klassiker ist mit 70.000 Euro Preisgeld dotiert und gilt als wichtigster Qualifikationslauf auf dem Weg zum Deutschen Derby.

Foto-Quelle: Sabine Effgen/Kölner Renn-Verein

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