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Nach Elfmeterkrimi: BVB folgt TSG Hoffenheim ins U 19-Endspiel

Am 30. Juni findet Finale im Stadion Niederrhein in Oberhausen statt.
Die U 19 von Borussia Dortmund hat sich zum zwölften Mal in der Vereinsgeschichte für das Finale um die Deutsche A-Junioren-Meisterschaft qualifiziert. Der neunmalige Titelträger setzte sich im Rückspiel des Halbfinales bei Hertha BSC erst im Elfmeterschießen 5:4 (3:3, 1:1) durch und trifft damit im Endspiel am Donnerstag, 30. Mai, im Stadion Niederrhein in Oberhausen auf die TSG Hoffenheim, die in ihren beiden Halbfinalspielen gegen Borussia Mönchengladbach deutlich die Oberhand behalten hatte (6:2 und 4:0).

Vor 4.950 Zuschauer*innen im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark lieferten sich Hertha BSC, Meister in der Staffel Nord/Nordost der A-Junioren-Bundesliga, und West-Staffelsieger BVB wie schon beim 2:2 im Hinspiel in Dortmund über 90 Minuten plus Nachspielzeit ein packendes und intensives Duell, das an Dramatik kaum zu überbieten war. Am Ende hatten die Gäste aus dem Ruhrgebiet hauchdünn das bessere Ende für sich.

Zunächst gingen die Hausherren durch Oliver Rölke (34.) 1:0 in Führung, gerieten dann aber durch Treffer von Kjell Wätjen (35./46.) und Cole Campbell (49.) kurz vor und kurz nach der Pause 1:3 in Rückstand. Jelani Ndi (59.) und erneut Oliver Rölke (68.) brachten Hertha BSC zurück ins Spiel. In der Schlussphase waren die Berliner dem Sieg näher, zumal BVB-Mittelfeldspieler Rafael Lubach wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah (83.). In Unterzahl brachte die Borussia das Remis über die Zeit – und triumphierte schließlich im Elfmeterschießen, weil alle fünf Schützen sicher verwandelten.

Kjell Wätjen: „Mit TSG noch Rechnung offen“

„Wir sind sehr glücklich, dass wir es geschafft haben“, sagte Dortmunds Doppeltorschütze Kjell Wätjen, der auch schon für die Profis in der Bundesliga am Ball war, im Sky-Interview. „In der Schlussphase hat uns Hertha stark unter Stress gesetzt. Es war jedoch unser klares Ziel, das Finale zu erreichen. Nach unserem 0:6 in der ersten Runde des DFB-Pokals in Hoffenheim haben wir mit der TSG noch eine Rechnung offen.“

BVB-Trainer Mike Tullberg (Foto) erklärte: „Ich bin sehr stolz auf das Team, das alles investiert und sich mit dem Finaleinzug belohnt hat. Beide Mannschaften haben alles gegeben. Mir tut Hertha BSC ein wenig leid. Auch die Berliner haben mit der Meisterschaft in der Staffel Nord/Nordost eine herausragende Saison gespielt.“

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